Im Notfall alles im Blick

Text von: redaktion

Die interdisziplinäre Notaufnahme der Unversitätsmedizin Göttingen (UMG) wurde komplett modernisiert und mithin die Notfallversorgung verbessert.

Ein halbes Jahr dauerte die komplette Modernisierung der 360 Quadratmeter großen Station. Hauptgrund für den Umbau war die jährlich wachsende Zahl der Notfall-Patienten.

Nun gibt es helle und geräumige Behandlungsräume. Sie bieten mehr Platz für die Patienten und verschaffen einen besseren und schnelleren Überblick. Neue Glaswände erleichtern die Überwachung der Patienten durch Ärzte und Pflegepersonal.

Die Kosten für die Instandsetzung der Interdisziplinären Notaufnahme betragen 900.000 Euro und sind aus den Mitteln des Konjunkturpakets II der Bundesregierung finanziert.

„Die strukturelle und bauliche Modernisierung der Notaufnahmestation ist ein klarer Zugewinn für die Versorgungsqualität der Patienten in der Region. Die Notfallpatienten profitieren jetzt von einer noch besser aufgestellten Notaufnahme in der UMG“, sagt Martin Siess, Vorstand Krankenversorgung der Universitätsmedizin Göttingen.

„Bei medizinischen Notfällen müssen sich die Patienten auf eine schnelle und kompetente Behandlung absolut verlassen können. Durch die Modernisierung der Behandlungsräume haben sich die Arbeitsbedingungen für alle entscheidend verbessert“, sagt Sabine Blaschke, leitende Oberärztin der Interdisziplinären Notaufnahme aus der Abteilung Nephrologie und Rheumatologie.

Die hohe Qualität in der Interdisziplinären Notaufnahme der UMG wird seit 2008 mit dem TÜV-Zertifikat ausgezeichnet. Durch die klare Definition der klinischen Behandlungspfade für alle konservativen Notfälle und die Präsenz aller Fachdisziplinen in der UMG ist eine schnelle und kompetente Notfallversorgung jederzeit garantiert.

Die Mitarbeiter der Interdisziplinären Notaufnahme des Universitätsklinikums Göttingen versorgen im Jahr etwa 15.000 Patienten, das sind 50 bis 70 Patienten pro Tag.