Im März nur wenig Veränderungen im südniedersächsischen Arbeitsmarkt

Text von: redaktion

Im Vergleich zum Vormonat zeichnet sich nur ein geringer Anstieg der Gesamtarbeitslosigkeit ab. Die Nachfrage an Arbeitskräften bleibt bestehen.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

• Kaum Veränderungen am Arbeitsmarkt

• Arbeitslosenzahl steigt nur geringfügig

• 26.000 Arbeitslose in Südniedersachsen

• Arbeitslosenquote aller zivilen Erwerbspersonen unverändert bei 11,3 %

• Anhaltend hohe Kräftenachfrage

Während die Zahl der von der Arbeitsagentur betreuten Arbeitslosen im März gesunken ist, ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Rechtskreis des SGB II gestiegen. Unter dem Strich bleibt ein geringer Anstieg der Gesamtarbeitslosigkeit.

Insgesamt waren im März 26.000 Männer und Frauen arbeitslos, 5.114 oder 16,4 % weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag bei 11,3 %.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist weiterhin hoch. Mehr als 1.800 der gemeldeten Stellen im Bestand der Arbeitsagentur können sofort besetzt werden, wenn geeignete Bewerber gefunden werden. Die Konjunktur bleibt stabil.

Im Rechtskreis des SGB II wurden insgesamt 17.879 Arbeitslose gezählt, davon 10.415 im Landkreis Göttingen und 3.292 im Landkreis Osterode. Die Sozialagentur im Landkreis Northeim zählte 4.172 Arbeitslose. Den stärksten Anstieg der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat verzeichnete der Landkreis Osterode (+ 4,2%) gefolgt vom Landkreis Göttingen (+ 1,3%). Im Landkreis Northeim sank die Zahl der von der Sozialagentur betreuten Arbeitslosen um 3,9%. Die Agentur für Arbeit Göttingen (SGB III) betreute im März 8.121 Arbeitslose, 4.638 aus dem Landkreis Göttingen, 2.211 aus dem Landkreis Northeim und 1.272 aus dem Landkreis Osterode.

Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen ist im März weiterhin hoch. Insgesamt wurden 1.019 Stellen zur Besetzung gemeldet, 62 oder 6,5 % mehr als vor einem Jahr. Auch die aktive Arbeitsmarktpolitik greift. In 1.549 Fällen gewährte die Arbeitsagentur Beschäftigungsbegleitende Hilfen. 1.022 Menschen befanden sich in geförderten Weiterbildungsmaßnahmen. 67 Männer und Frauen fanden in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen eine befristete Beschäftigung. 488 Personen gingen sog. Arbeitsgelegenheiten nach.