‚Ideas in Motion‘ im Göttinger Zentrum für Entrepreneurship

Text von: redaktion

Ein Kaffeebecher, der auf den schrägen Tischen von Uni-Hörsälen sicher abgesetzt werden kann. Ein Online-Lebensmittelshop für Göttingen und die Region. Ein Beweger für Automatikuhren, der an einen Automotor angeschlossen wird: Diese und andere Geschäftsideen wurden im Workshop 'Ideas in Motion' vorgestellt.

Der Workshop veranstaltete das Zentrum für Entrepreneurship (ZE) der Privaten Hochschule Göttingen (PFH) im Hotel Freigeist.

Studenten, Alumni, Doktoranden sowie wissenschaftliche Mitarbeiter der PFH, der Georgia-Augusta und der Fachhochschule HAWK hatten sich für eine Teilnahme am Workshop beworben.

Neun wurden ausgewählt, um ihre Idee zu präsentieren und sich anschließend den kritischen Fragen des Teams rund um ZE-Leiter Bernhard Vollmar zu stellen. Finanzierung, Vermarktung, Werbung sowie rechtliche Grundlagen, das waren nur einige der Bereiche, in denen die Gründer in spe den Fragestellern Rede und Antwort stehen mussten.

Danach erhielten sie ein Feedback.

„Es ist unerlässlich, dass die zukünftigen Geschäftsleute ihre Ideen überzeugend vermitteln können“, betonte Vollmar. „Das lernen sie hier.“

Der habilitierte Diplom-Kaufmann lobte vor allem das Personalvermittlungs-Konzept ‚Klinikengel‘, das Babak Panahi und Helge Halm im Laufe dieses Sommers starten wollen.

Doch auch von den bereits oben erwähnten Ideen sowie dem mobilen Fotostudio für Studenten, dem Damenparfüm, das man selbst zusammenstellt, sowie dem individualisierten Armband zeigte er sich angetan.

Ein Einzel-Gründer sowie eine Gruppe präsentierten ihr jeweiliges Konzept übrigens nur im geschlossenen Kreis des Workshops und wollten nicht, dass sie veröffentlicht werden, um keine potentiellen Ideendiebe auf den Plan zu rufen.

Auch interessant: Alle Gründer in spe sind Männer.

„Tatsache ist, dass diese häufiger den Sprung in die Selbstständigkeit wagen als Frauen“, kommentierte Vollmar. Zusätzlich hatten die künftigen Geschäftsleute Gelegenheit, mit Unternehmern und potentiellen Finanziers zu sprechen. „Auf diese Weise können sie sich Ratschläge von ehemaligen Gründern holen und wertvolle Kontakte knüpfen“, erläuterte Vollmar.