Hubschrauberkalender 2019

v.l.n.r.: Stefan Rampfel, Timon Schlieper und Dominik Schmidt überreichen die Spendenschecks an Angelika Gotthardt von Kimbu und Notfallsanitäter Christian Schulze von der DRF Luftrettung.
Text von: redaktion

Seit 15 Jahren gibt es den Jahreskalender des Göttinger Rettungshubschraubers Christoph 44. Die Gewinne werden jedes Jahr gemeinnützigen Organisationen gespendet. In diesem Jahr gehen 2.200 Euro an den häuslichen Pflegedienst Kimbu Göttingen und 800 Euro an die DRF Luftrettung.

Das Geld stammt aus dem Verkauf der 15. Auflage des Hubschrauberkalenders 2019. Dessen Herausgeber, Stefan Rampfel und Dominik Schmidt, haben sich dazu entschlossen, die Überschüsse aus dem Kalenderverkauf wie schon in den vergangenen Jahren aufzuteilen und so zwei wohltätige Organisationen zu unterstützen. Insgesamt kamen 3.000 Euro zusammen, die jetzt am Rettungshubschrauber überreicht wurden.

Kimbu Göttingen ist ein häuslicher Pflegedienst mit rund 60 Mitarbeitern, der ausschließlich schwer kranke Kinder und Jugendliche zu Hause versorgt. Das es nur wenige Kinderkrankenpflegedienste gibt, fahren die Pflegekräfte – in erster Linie erfahrene Kinderkrankenschwestern und -pfleger – in der Region zu den Familien.

„Wir können durch diese und weitere Spenden jetzt wieder Kinder in größerer Entfernung von Göttingen versorgen, was leider vorübergehend eingestellt werden musste“, sagt Angelika Gotthardt von Kimbu. Der Pflegedienst versorgt kranke Kinder nicht nur in Göttingen, sondern auch in Einbeck, Bad Gandersheim, Seesen, Nordhausen, Leinefelde, Heiligenstadt und Eschwege. Bei den Erkrankungen handelt es sich hautsächlich um neurologische und onkologische Erkrankungen und Frühgeburten. Vor allem in Göttingen werden auch Schul- und Kindergartenbegleitungen durchgeführt, die sonst gar nicht am Unterricht teilnehmen könnten.

In den vergangenen 15 Jahren sind durch das Kalender-Projekt über 33.000 Euro an gemeinnützige Organisationen in der Region Göttingen vergeben worden.