Hot Jazz Company

©Hot Jazz Company
Text von: redaktion

Die Hot Jazz Company ist mittlerweile ein fester Bestandteil der nordhessischen Musiklandschaft geworden. Am 9. Juni tritt die Gruppe von 11 bis 13 Uhr beim Jazz-Frühshoppen im Waldhotel Schäferberg auf.

Auftritte beim Kasseler Stadtfest, bei Riverboatshuffles, in Jazzkellern landauf landab, bei Frühschoppen, Straßenfesten und Galafestivitäten haben ihren Dixieland Revival Sound, der Elemente von New Orleans bis zum Swing umfasst,  zu einer gern  gehör­ten Abwechslung nicht nur für Insider werden lassen.

Dieser Sound wird zunächst mit den klassischen sechs Instrumenten: Trom­pete, Klarinette, Posaune, Banjo, Kontrabass und Schlagzeug hergestellt. Sodann wird — je nach Charakter des Stücks – variiert: Der Trompeter und der Klarinettist singen bisweilen; spielen mit zwei Klarinetten; oder Sopran- oder Altsaxophon begleitet Trompete oder Tenorsaxophon. Das Banjo weicht bisweilen der Swinggitarre; oder das Schlagzeug setzt zugunsten des Waschbretts aus.

Das Repertoire reicht von alten King Oliver und Johnny Dodds Stücken, etwa dem Perdido Street Blues oder dem Working Man Blues, über traditio­nelle Jazzklassiker, wie dem Roval Garden Blues, Tiger Rag, St. Louis Blues, bis zu Swingstücken, wie Mood Indigo, Creole Love Call, Ladv Be Good. Natürlich hat die HSC (hier zu lesen als ,,Happy Jazz Crew“), je nach Anlass, auch keine Hemmungen, Revivalevergreens wie Icecream zu spie­len, oder Happy Birthday; ja sogar der Ententanz soll einmal auf inständiges Bitten den Musikern entlockt worden sein. In einer anderen Albteilung des Repertoires finden sich verjazzte Lieder oder Schlager aus Deutschland, denen man eine solche Variation nicht immer ansieht: Hallo schönes Fräulein, Schlafe mein Prinzchen, Wochenend und Sonnenschein.

Die sechs Musiker sind übrigens durchweg Hobbyisten, denen es in erster Linie einfach Spaß macht zu jazzen. Die Brötchen werden in einem bürger­lichen Beruf verdient.