HöhlenErlebnisZentrum ist Preisträger 2009 bei „Deutschland – Land der Ideen“

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Text von: redaktion

Nach der weltweiten Medienresonanz und dem überragenden Besucherzuspruch wird der durch den Landkreis Osterode am Harz geschaffene und betriebene neue kulturtouristische Leuchtturm im Harz für seine „innovativen Ideen, seine Kreativität und sein visionäres Denken“ ausgezeichnet.

Mehr als 54.000 Besuchern in nur 4 ½ Monaten haben das HöhlenErlebnisZentrum besucht, das in Deutschland als neuartiger musealer Dreiklang aus dem errichtetem „Museum am Berg“, einem 160 m langem, aus dem Fels gesprengtem „Museum im Berg“ und einer 60 Mio. Jahre alter Tropfsteinhöhle besteht.

Höhepunkt ist das „Museum am Berg“, das einer Sternstunde der Wissenschaft gewidmet ist, den einzigartigen archäologischen und molekularbiologischen Forschungsergebnissen aus der Lichtensteinhöhle, einer 1980 am Harzrand entdeckten Kulthöhle. Besonders spektakulär ist die Tatsache, dass durch DNA-Proben die tatsächlich Nachfahren der vor 3000 Jahren lebenden Bronzezeitler gefunden wurden, so dass der längste genetisch belegbare Stammbaum der Menschheitsgeschichte von über 120 Generationen gebildet werden konnte.

Das HöhlenErlebnisZentrum wurde aus mehr als 2000 eingereichten Bewerbungen von Unternehmen, Forschungsinstituten, Kunst- und Kultureinrichtungen, sozialen Projekten und Initiativen ausgewählt. Lediglich sieben weiteren musealen Einrichtungen aus Deutschland gelang der Sprung unter die Preisträger, darunter so renommierte Einrichtungen wie das Jüdische Museum in Berlin, das Wallraff-Richarts-Museum in Köln und die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Der seit 2006 durchgeführte Wettbewerb „Deutschland – Land der Ideen“ steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler.

Fotos (Günter Jentsch, Osterode am Harz):

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oben: Die Nachfahren, im Hintergrund der Lichtenstein mit der Lichtensteinhöhle.