Hochschulrankings

Text von: redaktion

Die Aussagefähigkeit von Hochschulrankings ist zu Recht umstritten. Dennoch dienen sie als Informationsquelle für Abiturienten, Arbeitgeber oder Ministerien.

Im bekannten CHE-Hochschulranking, eine Bewertung deutscher Hochschulen, finden sich Studienfächer der Göttinger Georg-August-Universität sowohl an der Spitze als auch im Mittelfeld und in der Schlussgruppe wieder. In die Spitzengruppe gelangten Fächer wie Chemie (Ranking von 2006), BWL und VWL (2008), Germanistik (2007), Physik (2006) und Zahnmedizin (2006). In der Mittelgruppe finden sich neben Geschichte (2007) auch Jura (2008), Mathematik (2006) und Psychologie (2007). In die Absteiger- und Schlussgruppe schließlich wurden Biologie (2006), Humanmedizin (2006) und die Politikwissenschaft (2008) verwiesen. Das Shanghai-Ranking wiederum ist ein weltweites Hochschulranking, das die Jiaotong-Universität in Shanghai seit 2003 durchführt. Bewertet werden 500 Hochschulen, wobei der Schwerpunkt der Wertung auf der Forschung liegt. Neben Publikationen werden außerdem auch Nobelpreise bis 2011 berücksichtigt – natürlich ein Vorteil für die Georgia Augusta, die doch bekannt für ihr „Nobelpreiswunder“ ist. So belegt die Göttinger Uni im Jahr 2006 den 85. Platz dieses Rankings. Nur drei deutsche Universitäten erlangten bessere Plätze: die Universität München (51), die Technische Universität München (54) und die Universität Heidelberg (66).