Hochleistungs-Rechencluster in Betrieb genommen

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Text von: redaktion

Der von der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Katlenburg/Lindau und dem Institut für Geophysik der Universität Göttingen beschaffte Rechencluster soll in erster Linie für aufwändige numerische Simulationen geophysikalischer Prozesse eingesetzt werden.

Der Einsatz von leistungsfähigen Rechnern zur Simulation komplexer Modelle und zur Analyse experimenteller Befunde ist heute fester Bestandteil der Grundlagenforschung in den Fächern Physik, Chemie, Biologie, Geologie und Medizin. Ohne derartige Rechnersysteme ist keine erfolgreiche Forschung in diesen Bereichen mehr möglich.

Um den stetig steigenden Bedarf an Rechenleistung insbesondere für numerische Simulationsrechnungen zu decken, hat die GWDG eine Million Euro in den neuen Rechencluster investiert, der mit einer Gesamtrechenleistung von mehr als 15 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde das derzeit leistungsstärkste Rechnersystem bei der GWDG darstellt.

Das Institut für Geophysik der Universität Göttingen wird die neuen Rechenkapazitäten weitgehend für Untersuchungen zum Erdmagnetismus und zur geophysikalischen Strömungsmechanik nutzen, während bei den Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Katlenburg/ Lindau die Simulation von Magnetfeldern und Strömungen im Plasma des Sonneninneren und der ausgedehnten Sonnenatmosphäre im Vordergrund steht.