Hilfe für Pêt – und andere Kinder

Text von: redaktion

Am Sonntag, 11. November 2012, veranstaltet die Universitätsmedizin Göttingen von 10:30 bis 16 Uhr eine große Typisierungsaktion für junge Menschen im Max-Planck-Gymnasium Göttingen.

Erst im Mai diesen Jahres geboren, ist der kleine Pêt lebensbedrohlich an Blutkrebs erkrankt.

Seine einzige Überlebenschance ist eine Stammzellentransplantation.

Bereits im Sommer startete eine große Hilfs- und Typisierungsaktion, um einen Knochenmarkstammzellspender für Pêt zu finden. Mit Erfolg. Seit wenigen Tagen steht fest, dass ein passender Spender gefunden worden ist.

„Wenn alles gut geht, wird Pêt überleben. Seine Eltern und Angehörigen sind überglücklich und dankbar“, sagt Otfried Gericke, 2. Vorsitzender des Vereins Elternhilfe für das krebskranke Kind Göttingen e.V..

Deshalb unterstützt die Familie von Pêt nachdrücklich die gemeinsame Aktion der Knochenmark- und Stammzellspenderdatei Göttingen (KMSG) und der Elternhilfe für das krebskranke Kind Göttingen e.V..

Beide Einrichtungen hatten noch vor dem glücklichen Auffinden eines Stammzellspenders für Pêt eine große Typisierungsaktion vor allem für junge Menschen, Jugendliche, Studierende, Auszubildende oder Schüler angeschoben.

Die Typisierungsaktion findet statt am Sonntag, dem 11. November 2012, von 10:30 Uhr bis 16 Uhr im Max-Planck-Gymnasium Göttingen.

Sie soll nun erst Recht – im Sinne des Erfolges bei Pêt – stattfinden.

„Selbstverständlich können sich auch alle typisieren lassen, die anderen kranken Kindern und Erwachsenen helfen wollen“, so Hans Neumeyer, Ärztlicher Leiter der Knochenmark- und Stammzellspenderdatei Göttingen (KMSG).

„Oft bleibt die Suche nach einem passenden Spender vergeblich, weil die Gewebemerkmale von Patient und Spender nicht vollständig übereinstimmen. Deshalb ist es für zukünftige Patienten lebenswichtig, dass sich möglichst viele Menschen typisieren lassen“, so Neumeyer.

Grundsätzlich können sich alle Menschen zwischen dem 18. und 55. Lebensjahr typisieren lassen. Generell gilt dabei: Je jünger ein Spender ist, umso größer ist die Chance, dass die neuen Stammzellen vom Körper des Patienten angenommen werden.

Bei Jugendlichen ab dem 16. Lebensjahr ist das schriftliche Einverständnis der Eltern nötig.

Die Entscheidung, sich typisieren zu lassen, ist der erste Schritt. Wird man zu einer Stammzellenspende aufgerufen, erfolgen genauere Untersuchungen. Der Spender kann jederzeit neu über seine Spendebereitschaft entscheiden. H

elfen kann aber auch eine Geldspende. Für die Registrierung in der Stammzellspenderdatei ist eine Laboruntersuchung nötig. Jede Typisierung kostet 50 Euro.