Heimsieg für die Veilchen

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Text von: redaktion

Am Freitag, 7. November 2014, traf die BG Göttingen auf die Eisbären Bremerhaven. 3.140 Zuschauer in der Sparkassen Arena sahen eine starke Teamleistung der Veilchen, die die Gäste mit 93:84 bezwangen und so die ersten Punkte auf heimischem Parkett sichern konnten. Alex Ruoff hatte heute einen perfekten Tag und konnte mit 35 Punkten (7-3er) das Team zum Erfolg führen.

Mit Harper Kamp, Khalid El-Amin, Dominik Bahiense de Mello, David Godbold und Alex Ruoff ging es in die ersten zehn Minuten. Johan Roijakkers hatte sein Team perfekt auf den Gegner eingestellt. Nach gewonnenem Sprungball von Harper Kamp konnte Alex Ruoff seine ersten drei Punkte verzeichnen. Da es beim ersten Mal gut lief, legte er in der zweiten Minute nach und stellte die Führung auf sechs Punkte. Beide seiner Korberfolge legte David Godbold auf. Die Eisbären, eigentlich auf die Spielweise der Göttinger vorbereitet, fanden nicht ins Spiel und konnten ihre Größe unter dem Korb nicht ausspielen. Nach den ersten zehn Minuten verzeichnete Matchwinner Ruoff bereits 15 Punkte. Auch Khalid El-Amin überzeugte mit bereits vier Assists. Mit 28:20 ging es nach zwei Minuten Pause weiter. Im zweiten Viertel zeigte sich, dass sich das Defensivtraining in der Woche ausgezeichnet hatte. Die Veilchen ließen nur 10 Punkte zu und konnten selbst weiter erfolgreich punkten. Auch Robert Kulawick fand zurück zu seiner Form und konnte zweimal erfolgreich abschließen (1 Dreier). Nach zwanzig Minuten stand es 47:30 für die Veilchen.

Nach der Pause gestalteten die Eisbären das Spiel ausgeglichener, schafften es aber immer noch nicht die Mannschaft von Johan Roijakkers unter Kontrolle zu bringen. Bitter für die Göttinger, Khalid El-Amin musste nach einem Zweikampf vom Platz und konnte bis Spielende nicht wieder aktiv ins Geschehen eingreifen. In 15 Minuten Spielzeit konnte er 8 Punkte und 6 Assists für den ersten Heimsieg feiern. Johan Roijakkers lobte ihn und sagte: „Man merkt wie wichtig Khalid ist und welche Klasse er noch hat.“. Nach dreißig gespielten Minuten hatten sich die Veilchen einen Vorsprung von 20 Punkten erarbeitet und Topscorer Ruoff notierte sich 29 Punkte auf seinem persönlichen Konto. Im letzten Viertel wurde es noch einmal spannend. Insbesondere durch offensive Ballverluste ließen die Veilchen die Gäste noch näher kommen. In den letzten zehn Minuten konnten die Eisbären aus Bremerhaven mehr Punkte erzielen als in der gesamten ersten Halbzeit. Die Göttinger ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und versuchten weiterhin ihren Basketball zu spielen. So besiegten sie am Ende die Gäste aus dem Norden und sicherten sich den ersten Heimsieg mit 93:84. Eine starke Leistung vom gesamten Team, die von den Göttinger Fans mit der ersten Humba auf heimischem Parkett in der laufenden Spielzeit gefeiert wurde.

Stimmen zum Spiel

Johan Roijakkers

(Head Coach BG Göttingen) „Wir haben das Spiel sehr gut angefangen und haben die Intensität über das gesamte Spiel hochgehalten. Am Ende war es ein bisschen zu wenig Abstand, aber das konnte man erwarten. Für uns ist wichtig das Khalid, Harper, Acha und Dominik Bahiense de Mello nicht zu lange ausfallen.“

Calvin Oldham (Head Coach Eisbären Bremerhaven)

„Erst einmal Gratulation an Göttingen, das Team, den Coach und den Verein zu ihrem ersten Heimsieg in der Beko Basketball Bundesliga. Sie haben verdient gewonnen. Sie haben in fast jedem Bereich besser gespielt. Sie haben mit viel mehr Physis gespielt. Unsere Stärke unter dem Korb konnten wir nicht nutzen. Sie haben in der ersten Halbzeit hervorragend geschossen. Hervorzuheben ist hier Alex Ruoff mit 6 Dreiern, er hat das Spiel angefangen und für mich fast gewonnen. Ich bin ein bisschen enttäuscht über die Leistung wie wir angefangen haben, wie wir uns präsentiert haben. Keine gute Physis, kein gutes Reboundspiel und schlecht verteidigt. Wir denken, wir können immer wieder zurückkommen, dass denkt meine Mannschaft momentan. Das ist eine gute Sache, aber in dieser Liga, wenn du auswärts spielst und so spielst wie eine Mannschaft mit Rücken gegen die Wand, so kannst du nicht gewinnen. Das spiegelt auch das Endresultat wieder und Göttingen hat verdient gewonnen.“