HAWK bietet Fortbildung „Palliative Care“

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Text von: redaktion

Die HAWK startet mit ihrem neu gegründeten Institut für interdisziplinäre Wissenschaften (IIW) in diesem Frühjahr die erste Fortbildungsreihe. Angeboten wird die Weiterbildung „Palliative Care“ in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK).

Weiterbildung für Berufstätige – und das auf Hochschulniveau: Zielgruppe für die Weiterbildung im Bereich Palliative Care, die Pflege in der letzten Lebensphassind, sind die Pflegeberufe.

Besonderheiten des Fortbildungsangebotes sind zum einen die Kooperation mit der Göttinger Werner-Schule des Deutschen Roten Kreuzes, zum anderen die Zertifizierung des Kurses nach wissenschaftlichen Standards über anrechenbare Credit-Points, betonen Heinz Dieter Gottlieb, Leiter des IIW, und Cordula Borbe, Koordinatorin des Weiterbildungsprogramms.

Gerd Klein, Leiter der Werner-Schule vom DRK, hebt hervor, dass DRK und HAWK der Palliativversorgung mit dieser wissenschaftlichen Fortbildungsreihe den Stellenwert beimessen, den sie gesellschaftlich verdient: Hochqualifizierte Ausbildung für Pflegekräfte, die Menschen in der letzten Phase ihres Lebens begleiten.

Zu den Referentinnen und Referenten, die ihr Fachwissen in die Fortbildungsreihe einbringen gehören Carsten Rumbke vom Hospiz Luise in Hannover und Brigitte Meyer-Grube, Pflegeleiterin der Palliativstation des Klinikums Siloah in Hannover.

Die Teilnehmer/innen erwerben das „Zertifikat für Palliative Care in ambulanten und stationären Palliativ- und Hospizeinrichtungen“. Sie können damit maßgeblich dazu beitragen, Palliativ-Netzwerke auszubauen, um so den Rechtsanspruch auf Palliativversorgung für alle Menschen nach und nach einzulösen.

Voraussetzungen sind eine abgeschlossene Gesundheits-, Kranken-, Kinderkranken- oder Altenpflegeausbildung und eine nachgewiesene dreijährige Berufstätigkeit. Die Fortbildung ist kostenpflichtig. Anmeldeschluss ist der 1. März 2009