Hallbaum Bank schließt 2009 mit gutem Ergebnis ab

Text von: redaktion

Die Göttinger Tochtergesellschaft des unabhängigen Privatbankhauses M.M.Warburg & CO, mit Hauptsitz in Hamburg, konnte das Ergebnis gegenüber 2008 steigern und die Eigenkapitalausstattung entsprechend verbessern.

Mit seinem Hauptsitz in Hannover und seinen vier weiteren Filialen konzentriert sich das Bankhaus vor allem auf die Geschäftsfelder Vermögensbetreuung und Vermögensverwaltung sowie auf das mittelständische Firmenkundengeschäft.

Der Fokus im Bereich der Vermögensanlage wird zum einem auf das gehobene Privatkundengeschäft gelegt und zum anderen auf die Betreuung institutioneller Kunden in allen Fragen des Kapitalmarktmanagements.

Das Jahr 2009 hat das Bankhaus Hallbaum mit einem guten Ergebnis abgeschlossen: Die Bilanzsumme lag am 31. Dezember 2009 bei 732,4 Millionen Euro. Das erweiterte Geschäftsvolumen betrug am Jahresende 744,1 Millionen Euro. Das betreute Wertpapiervermögen der Kunden konnte auf 1,8 Milliarden Euro gesteigert werden.

Vor dem Hintergrund vorgenommener Umschichtungen von Kundengeldern – zum Teil bezogen auf Investitionen im Wertpapierbereich – verringerte sich das Volumen der Kundeneinlagen. Die Anlagen erfolgten überwiegend im kurz- und mittelfristigen Bereich.

Der Bestand an eigenen Wertpapieren lag per 31.12.2009 bei 183,6 Millionen Euro. Die Bewertung erfolgte nach dem strengen Niederstwertprinzip.

Das Kreditvolumen lag stichtagsbezogen am 31.12.2009 einschließlich bestehender Bürgschaften bei 292,4 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres (298,9 Millionen Euro).

Das bilanzielle Eigenkapital des Bankhauses Hallbaum beläuft sich auf 40 Millionen Euro. Die Gesamtkennziffer, die das prozentuale Verhältnis zwischen den haftenden Eigenmitteln sowie den anrechnungspflichtigen Risikopositionen angibt, liegt zum 31.12.2009 bei 12,73 Prozent.

Zum 31. Dezember 2009 waren 108 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, inklusive 26 Teilzeitkräfte, 6 Altersteilzeitkräfte und 3 Auszubildende.

Das Bankhaus Hallbaum strebt eine solide Entwicklung in seinen Geschäftsfeldern an. Im Segment des gehobenen Privatkundengeschäfts ist beabsichtigt, die professionelle Vermögensverwaltung weiter auszubauen, um eine Effizienzsteigerung sowohl für den Kunden als auch für das Bankhaus zu erreichen.

Darüber hinaus werden im Bereich der Vermögensberatung weiterhin alternative Finanzmarktprodukte eingesetzt, um eine effektivere Kundenbetreuung gewährleisten zu können.

Das deutsche Privatbankhaus M.M. Warburg & CO hat 2009 einen Jahresüberschuss vor Steuern in Höhe von 61,3 Millionen Euro erzielt. Dabei wird fast das gesamte Jahresergebnis zur weiteren Stärkung verwendet: Insgesamt 50 Millionen Euro werden zur kapitalmäßigen Unterlegung der Bankaktivitäten zur Verfügung gestellt. Die Bank selbst weist Eigenmittel nach KWG in Höhe von 327,4 Millionen Euro aus.

Das Kreditportfolio trug deutlich zum Jahresergebnis bei und im Private Banking konnten Zuwächse verzeichnet werden. Institutionelle Investoren fragten verstärkt individuelle Lösungen nach.

Die Warburg Bankengruppe setzt sich aus der operativ tätigen und als Zwischenholding fungierenden M.M.Warburg & CO sowie deren Tochtergesellschaften Bankhaus Hallbaum, Bankhaus Löbbecke, Bankhaus Plump, Marcard, Stein & Co, Warburg Hypothekenbank, Warburg Invest, M.M.Warburg & CO Luxembourg und M.M.Warburg Bank Schweiz zusammen.