Hald nimmt Urlaub

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Text von: redaktion

Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Göttingen, Rainer Hald, hat sich für die Dauer des Prozesses gegen ihn am Frankfurter Landgericht beurlauben lassen.

Dies teilte der Verwaltungsrat der Sparkasse gestern Abend nach einer mehrstündigen Sitzung mit. Hald (hier beim Neujahrsempfang 2007 der Sparkasse) trete seinen Resturlaub an und lasse seine Dienstgeschäfte vorerst ruhen. Das Aufsichtsgremium habe diesen Antrag einstimmig gebilligt.

Hald wird vorgeworfen, im Jahr 2002 im Zusammenhang mit dem Verkauf einer Immobilie in Neu-Isenburg eine fingierte Maklerprovision in Höhe von 35 000 Euro kassiert zu haben. Außerdem soll er sich in einem Elektronikmarkt im hessischen Egelsbach einen unzulässigen Rabatt verschafft haben.

Der Prozess beginnt am 24. September und ist auf sieben Verhandlungstage angesetzt.