Gynäkologisches Krebszentrum zertifiziert

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Text von: Redaktion

Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat bundesweit als eines der ersten zehn Einrichtungen von der Deutschen Krebsgesellschaft in einem Zertifizierungsverfahren ein „Gynäkologisches Krebszentrum“ zuerkannt bekommen.

Damit kann das Gynäkologische Krebszentrum mit dem Zertifikat „mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft“ arbeiten. Für das Zentrum nahm dessen Leiter Günter Emons, Direktor der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe, die Urkunde entgegen. „Wir sind sehr froh, dass wir jetzt an der UMG über ein zertifiziertes Brustzentrum und ein zertifiziertes Gynäkologisches Krebszentrum verfügen“, sagt Günter Emons.

Frauen mit gynäkologischen Krebserkrankungen konnten bislang auf keine vergleichbaren Qualitätskriterien für eine messbar gute Versorgung zurückgreifen. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe und die Deutsche Krebsgesellschaft haben deshalb einen Katalog mit den Voraussetzungen für ein gynäkologisches Krebszentrum erarbeitet. Die Universitätsmedizin Göttingen hat alle Voraussetzungen des strengen Kriterienkatalogs erfüllt.

Eine weitere wichtige Forderung an zertifizierte Brustzentren und gynäkologische Krebszentren ist die Entwicklung und Erprobung neuer Behandlungsverfahren. Als universitär forschende Einrichtungen sind beide zertifizierte Zentren der UMG hierfür besonders geeignet. Alle wichtigen Studien zur Behandlung von Brust- und Unterleibskrebs werden an der UMG angeboten und entwickelt.

„Das Brustzentrum und das Gynäkologische Krebszentrum der UMG sind ein wichtiger Baustein für das Göttinger Comprehensive Cancer Center“ sagt Privatdozent Günther Bergmann, Vorstand Krankenversorgung. „In diesen Zentren wird interdisziplinäre Krebsbehandlung auf höchstem Niveau praktiziert und gleichzeitig intensive Forschung zur Entwicklung neuer Behandlungsverfahren geleistet“.