Gutes tun und darüber reden

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Text von: redaktion

Im Impulse-Interview (Nr. 05/2007) erklärt der Chef der Otto-Bock-Firmengruppe, warum er mitwirkt bei der Aktion “Unternehmen für die Region“ der Bertelsmann Stiftung, die gesellschaftlich engagierte Unternehmen sucht. Dabei helfen namhafte Firmenchefs.

Im Impulse-Interview (Nr. 05/2007) erklärt der Chef der Otto-Bock-Firmengruppe, warum er mitwirkt bei der gerade gestarteten Aktion „Unternehmen für die Region“ der Bertelsmann Stiftung, die gesellschaftlich engagierte Unternehmen sucht. Dabei helfen namhafte Firmenchefs.

In der „Landkarte des Engagements“ sollen Hunderte vorbildlicher Unternehmerprojekte eingezeichnet werden. „Die Karte ist ein schönes und nützliches Dokument, um Politikern, Bürgern, aber auch Unternehmern und deren Mitarbeitern das Geleistete vorzuführen“, erklärt Näder im Interview. Selbst Firmenchefs würden dazu neigen, ihr Engagement herunterzuspielen.

Unternehmen dürften damit aber ruhig hausieren gehen. „“Vor dem Hintergrund einer permanenten Globalisierung wird das Bekenntnis des Unternehmers zum Standort, zur Region, zu den Mitarbeitern und zur Gesellschaft als Ganzes immer wichtiger.“ Unternehmen mit einer eigenen Mission seien attraktiv als Geschäftspartner und als Arbeitgeber. Hans Georg Näder selbst engagiert sich in der Region mit der SüdniedersachsenStiftung und hilft weltweit mit der Otto-Bock-Stiftung.

Auf die Frage, ob Unternehmer zu vorsichtig agierten, antwortet Näder: „So selbstverständlich und gekonnt, wie wir Unternehmer heute für unsere Produkte und Leistungen werben, sollten wir auch über gesellschaftliches Engagement sprechen.“ Oft seien es die kleinen und mittleren Familienunternehmen, die sich überporportional engagieren würden. Dieses Engagement vermisst er häufig bei großen Firmen: „Mir scheint der Einsatz der mittelgroßen, börsennotierten Unternehmen noch ausbaufähig.“

Für den sozialen Unternehmer Hans Georg Näder gibt es zum gesellschaftlichen Engagement keine Alternative. Einen sozial engagierter Mittelstand sieht er als das Zukunftsmodell schlechthin.“ „Nur wer sein eigenes, attraktives Firmenprofil entwickelt, wird in der globalen Welt überleben.“