Gute Geschäftsentwicklung bei der KWS

Text von: redaktion

Vor dem Hintergrund der weltweiten Intensivierung der landwirtschaftlichen Produktion hat sich das Saatgutgeschäft der KWS SAAT AG in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2007/2008 sehr positiv entwickelt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz in der KWS Gruppe auf 483,6 Millionen Euro.

Die positive Entwicklung ist vor allem auf das gute Mais- und Getreidegeschäft zurückzuführen: Das Maisgeschäft hat in den ersten neun Monaten um rund ein Viertel zugelegt. Damit wurden die Prognosen des Unternehmens deutlich übertroffen. In der KWS LOCHOW Gruppe ist das Getreidegeschäft zusammengefasst. Der Umsatz verbesserte sich dort um 27 Prozent.

Das Geschäft mit Zuckerrübensaatgut hat sich hingegen, stärker als prognostiziert um sieben Prozent abgeschwächt. Dies ist vor allem auf die erheblichen Preissteigerungen bei anderen Agrarprodukten zurückzuführen. In der EU-27 verringerte sich zudem die Anbaufläche, im Rahmen der Zuckermarktreform, erwartungsgemäß. Dagegen nutzten amerikanische Landwirte die Chance, mit Hilfe gentechnisch veränderter Zuckerrübensorten von KWS, die Profitabilität ihres Zuckerrübenanbaus zu steigern.

Aufgrund der starken Nachfrage nach KWS Produkten in der Frühjahrsaussaat 2008 wurde die bisherige Umsatz- und Gewinnprognose erhöht. Auf Basis der aktuellen Schätzungen soll der Umsatz von 540 Millionen Euro im Vorjahr auf ungefähr 585 Millionen Euro steigen.

„Wir sind mit der Geschäftsentwicklung zur Aussaat in diesem Frühjahr sehr zufrieden. Es zeigt sich, dass unsere Maßnahmen zur Ausweitung des Maisgeschäfts Früchte tragen“, kommentierte KWS-Finanzvorstand Hagen Duenbostel den Neun-Monats-Abschluss.