Gut gelaunt

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Text von: redaktion

Beim Neujahrsempfang der Volksbank Göttingen eG empfing Vorstandsvorsitzender Ralf O. H. Kähler die Gäste gut gelaunt mit dem Hinweis, dass das Schlimmste der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise überwunden sein dürfte.

Beim Neujahrsempfang der Volksbank Göttingen eG in der Zentrale „Am Geismartor“ begrüßten Aufsichtsratsvorsitzender Volker Mallison und Vorstandsvorsitzender Ralf O. H. Kähler in diesem Jahr über 360 Gäste.

Kähler zeigte sich in seiner Neujahrsrede optimistisch, dass sich Chancen für ein stabileres globales Gleichgewicht herausbilden könnten.
Gleichzeitig wies er jedoch darauf hin, dass Staaten den Aufschwung zwar anschieben sollten, aber nicht zum dauerhaften Wachstumsmotor werden dürften.

„So unerbittlich wie das exportabhängige Deutschland vom globalen Abschwung in die Tiefe gerissen wurde, so stark wird es auch von der wieder anspringenden Auslandsnachfrage profitieren. Die veröffentlichten Daten der Wirtschaftsforschungsinstitute liefern dafür den Beleg“, sagte er.

Das operative ordentliche Betriebsergebnis der Volksbank Göttingen eG stieg 2009 um 13 Prozent auf 7,3 Millionen Euro und liegt damit deutlich über dem Wert vergleichbarer Banken.

Beeindruckend ist das Betriebsergebnis nach Bewertung der Kundenforderungen und der Wertpapierbestände. Hier sprang der Jahresüberschuss vor Steuern von 1,2 Millionen Euro im Vorjahr um fast das 7-fache auf 8,1 Millionen Euro.

„Aus Tränen der Enttäuschung im Schreckensjahr 2008 wurden Tränen der Freude über das beste Ergebnis der Volksbank Göttingen in ihrer 113-jährigen Firmengeschichte“, freute sich Bankchef Kähler.

Da das Wertpapierportefeuille der Volksbank Göttingen fast ausschließlich konservativ und breit gestreut zusammengesetzt ist, konnte das Bankhaus von der Erholung an den Kapitalmärkten sofort profitieren.

„Liquiditätsengpass oder Kreditklemme gehörten und gehören nicht zu unserem Wortschatz““, hob Kähler hervor. 1.200 neue Kredite wurden 2009 mit einem Volumen von 66 Millionen Euro vergeben, insgesamt stieg das Kundenkreditvolumen um 2 Millionen Euro auf 377 Millionen Euro.

Die Entwicklung der Kundeneinlagen wurde durch das extrem niedrige Zinsniveau geprägt. Nach dem kräftigen Zuwachs im Geschäftsjahr 2008 reduzierte sich der Bestand im abgelaufenen Geschäftsjahr geringfügig um 1,5 Porzent auf 526 Millionen Euro.

Das Geschäftsvolumen einschließlich der Kundenwertpapierdepots erhöhte sich um 17 Millionen Euro auf 850 Millionen Euro, während die Bilanzsumme um 4 Millionen Euro auf 685 Millionen Euro zulegen konnte.

„Unser Bestreben ist es, auch im Jahr 2010 von Bankteilhabern und Kunden als die Besten empfunden zu werden, denn unser permanenter Anspruch an uns selbst heißt, wie bisher: ‚Qualität vor Quantität‘ oder ‚Klasse vor Masse‘“, schloss Kähler seine Rede.