Gründungsideen in Bewegung

Text von: redaktion

Keine Angst vor dem Start: Wer ein Unternehmen gründen möchte, hat viele Fragen und manchmal auch ein mulmiges Bauchgefühl. Bei der ersten “Entrepreneurship Spring School“ der PFH Private Hochschule Göttingen prüften angehende Unternehmensgründer ihre Geschäftsideen.

Wird meine Idee am Markt Erfolg haben? Lohnen sich die ersten Investitionen? Bei der ersten „Entrepreneurship Spring School“ der PFH Private Hochschule Göttingen prüften angehende Unternehmensgründer ihre Geschäftsideen und holten sich guten Rat bei erfahrenen Unternehmern ein.

Vom 14. bis zum 16. April fand die Entrepreneurship School unter dem Motto „ideas in motion“ im Northeimer Hotel Freigeist statt, teilgenommen haben 20 Studierende und Absolventen der PFH, der Universität Göttingen, der Universität Kassel und weiterer Hochschulen.

In einer Mischung aus Trainings- und Coachingangeboten machten sich die Studierenden für die Unternehmensgründung fit, um aus Ihrer Idee ein tragfähiges Geschäftskonzept zu entwickeln.

So hatten die angehenden Gründer im sogenannten „Elevator Pitch“ (zu Deutsch: Fahrstuhlpräsentation) jeweils drei Minuten Zeit, um Professoren, Unternehmer und ihre Kommilitonen von der eigenen Geschäftsidee zu überzeugen.

Fachvorträge zu rechtlichen und finanziellen Aspekten einer Unternehmensgründung sowie zu PR und Marketing bereiteten die Studierenden ebenso wie der ungezwungene Erfahrungsaustausch mit Unternehmern auf die eigene Unternehmensführung vor.

Die wichtigste Voraussetzung für die Unternehmensgründung ist eine gute Idee.

Philipp Wacker z. B. saß in einem Cafe und beobachtete, wie ein Ehepaar ihren Hund aus einem Aschenbecher Wasser trinken ließ. Das muss auch hygienischer gehen – und vor allem mobil“, beschloss der PFH-Masterabsolvent. „Nikki Bowls“ heißt seine Lösung, ein Hundetrinknapf für die Handtasche, Wasser inklusive.

Das Marktpotenzial wurde ihm bereits von mehreren Hundeboutiquebesitzern bescheinigt und durch eine in Zusammenarbeit mit der PFH durchgeführte Marktforschungsstudie bestätigt.

Eine Idee, die bereits auf dem Markt ist, ist beispielsweise das Unternehmen „alte Liebe“, der beiden Kasseler Designstudentinnen Elisa Steltner und Nadja Ruby. Sie verkaufen Wollmützen, die in Handarbeit von Seniorinnen in betreuten Wohnanlagen gehäkelt werden. Mit ihrem ausgefallenen und stets individuellem Design kommen die Mützen schon jetzt gut an, vor allem bei jungen Kunden.

„Dabei waren viele der älteren Damen zunächst sehr skeptisch. Sie konnten sich nicht vorstellen, dass jemand Geld für ihre Häkelprodukte ausgibt, die sie sonst allenfalls in der Familie verschenkt hätten“, berichtete Steltner. Nun wollen die beiden „alte Liebe“ weiteren Wohnungsbaugesellschaften als Dienstleistung anbieten und damit für ein besseres Miteinander zwischen Jung und Alt sorgen.