Göttingerin als beste Physikerin Spaniens ausgezeichnet

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Text von: redaktion

Die Göttinger Doktorandin Tamara Vazquez-Schröder ist in Madrid mit dem ersten Preis für die beste Diplomarbeit Spaniens in den Naturwissenschaften aus dem Wintersemester 2009/2010 ausgezeichnet worden.

Die Preisträgerin ist Deutsch-Argentinierin und Stipendiatin des Dorothea Schlözer-Programms der Universität Göttingen.

Den dritten Preis in der Kategorie Physik hat Javier Montejo Berlingen aus Barcelona erhalten. Er war 2012 Teilnehmer der ‚Hadron Collider Physics‘-Sommerschule in Göttingen, einem Erasmus-Intensivprogramm.

Tamara Vazquez-Schröder promoviert in der Arbeitsgruppe von Arnulf Quadt am II. Physikalischen Institut der Universität Göttingen zu Studien von Eigenschaften des Top-Quarks und dessen Kopplungen an Eichbosonen, so genannten Botenteilchen.

Bereits 2010 wurde sie für die beste Diplomarbeit im Fach Physik der Universität La Laguna auf Teneriffa ausgezeichnet.

Der Preis ‚National Award for Excellence in Academic Performance‘ ist eine Auszeichnung des Spanischen Bildungsministeriums für Studierende, deren Leistungen landesweit herausragen.

Er ist mit 3.300 Euro für den ersten, 2.650 Euro für den zweiten und 2.200 Euro für den dritten Preis dotiert.

Bis ins Jahr 2008 wurde der Preis an die Studierenden mit den höchsten Punkteergebnissen im Abschluss der jeweiligen Fächer wie Medizin, Englisch oder Geologie verliehen.

Seit 2009 treten die Studierenden in einer von fünf Kategorien an: Kunst- und Geisteswissenschaften, Sozial- und Rechtswissenschaften, Naturwissenschaften, Gesundheitswissenschaften sowie Ingenieurswissenschaften und Architektur.