Göttinger Wurst sorgt für Furore

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Text von: redaktion

Die Börner-Eisenacher GmbH gehört seit dem 4. Juli zu den 100 innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand. Das traditionsreiche Göttinger Unternehmen überzeugte bei der 16. Auflage des renommierten Unternehmensvergleichs „Top 100“ mit seinem erfolgreichen Innovationsmanagement.

Lothar Späth, ehemaliger Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, zeichnete das Unternehmen bei einem Festakt im Düsseldorfer Meilenwerk mit dem begehrten „Top 100″-Gütesiegel aus. Der Mentor des Mittelstandsprojektes würdigt damit die Leistung der Börner-Eisenacher GmbH in den fünf zentralen Kategorien „Innovationsförderndes Top-Management“, „Innovationsklima“, „Innovative Prozesse und Organisation“, „Innovationsmarketing“ sowie „Innovationserfolg“.

Das Unternehmen ist seit über 124 Jahren Hersteller der „Echten Göttinger Stracke“ und anderer traditioneller Fleischwaren. Gleichzeitig wird aber auch auf die Produktion neuartiger Erzeugnisse wie Fitness- und Bioprodukte gesetzt. Ausgezeichnet wurden die Göttinger vor allem für ein außergewöhnlich gutes Innovationsmanagement, das immer wieder Neuerungen und Verbesserungen vorantreibt.

Der zentrale Antrieb für neue Ideen bei Börner-Eisenacher kommt aus einem internen Innovationskreis. Regelmäßig treffen sich hier Geschäftsführer, Vertriebs- und Betriebsleiter, Produktions- und Verpackungsleiter sowie Qualitätsmanagementbeauftragte, um neue Ideen zu bewerten und weitere Schritte zu besprechen. Die Geschäftsleitung ist aktiv in den Innovationskreis eingebunden, denn „Innovationstätigkeit wurde bei uns aufgrund ihrer Bedeutung zur Chefsache gemacht“, so der Geschäftsführer Frank-Walter Eisenacher. „Auf Grund unserer Unternehmensgröße und Familienstruktur können wir schnell entscheiden und uns auch auf ungewöhnliche Ideen einlassen“, so Eisenacher.

Um die Ehrung zu erhalten, musste sich der Mittelständler erfolgreich einem strengen zweistufigen Verfahren der Wirtschaftsuniversität Wien stellen. Dabei wurde die Innovationskraft der Bewerber untersucht und die 100 Besten ausgewählt.