Göttinger treffen Formel-1-Legende Jean Todt

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Text von: redaktion

Ein ganz besonderer Gast erfreute am vergangenen Freitag, dem 30. April 2012, die Mitglieder des Automobilclub von Deutschland (AvD) im Gräflichen Park Hotel in Bad Driburg.

Im Rahmen einer Klausurtagung des AvD, begrüßte der in Göttingen angesiedelte AvD-Ortsclub „Südhannover“ durch seinen Vorsitzenden, Jürgen Danielowski (ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Göttingen), und Hasso Werk, Rechtsanwalt in Göttingen und Vizepräsident für Recht und Verkehr des AvD, den Präsidenten des Welt-Automobilverbandes FIA, Jean Todt, zum Clubabend.

Todt, der vor allem auch als Motorsportler und späterer Formel-1-Teamchef von Ferrari bekannt wurde, stellte bei seinem Besuch die internationale FIA-Kampagne „Action for Road Safety“ vor, mit der der Weltverband gemeinsam mit den ihm angeschlossenen nationalen Automobilclubs, wie dem AvD, einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leistet.

Nicht zuletzt als Gründungsmitglied der FIA, als Mitglied des Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und der Deutschen Verkehrswacht (DVW) sowie als einer der ersten Unterzeichner der Europäischen Charta für Verkehrssicherheit setzt der AvD sich von Beginn an für die Belange der Autofahrer und eine sichere Mobilität ein. Dazu gehören vor allem auch die Aufklärungskampagnen und der Appell an die Verkehrsteilnehmer zu einem rücksichtsvollem Miteinander und verantwortungsvollem Verhalten im Straßenverkehr.

So war – möglicherweise als Vorläufer des heutigen § 23 Absatz 1 a StVO – bereits im Jahr 1932 in der damaligen Verkehrswarte zu lesen: „Halt`s Steuer stets in der Hand… Und schon viel Unheil ist gebannt.“

Das AvD-Präsidium und Jean Todt sind sich einig, dass alle Bemühungen, die Straßen sicherer zu machen, in einer Zeit, in der Mobilität eine immer stärkere und herausragende gesellschaftliche aber auch wirtschaftliche Bedeutung zukommt, zu unterstützen sind.

Die „Goldenen Regeln der FIA“, die Jean Todt anlässlich seines Besuchs zum AvD-Clubabend vorstellte, treffen aus Sicht des AvD genau den Punkt, als diese vor allem an ein rücksichtsvolles Miteinander und eigenverantwortliches Verhalten jedes einzelnen Verkehrsteilnehmers appellieren.

„Regelgerechtes und verkehrssicheres Verhalten erreichen wir nur, wenn der einzelne Verkehrsteilnehmer sich seiner Verantwortung für sein Verhalten im Straßenverkehr bewusst ist und die bestehenden Regeln als sinnvoll akzeptiert“, so Hasso Werk, AvD-Vizepräsident. „Der AvD hat daher bereits in der Vergangenheit verstärkt auf Aufklärungskampagnen, wie ,Don`t drink an drive´ oder ,Blink mal wieder´ gesetzt“.

Der AvD und die FIA wollen mit dem neuerlichen Schulterschluss die langjährige Zusammenarbeit auch im Rahmen der internationalen Kampagne „Action for Road Safety“ weiter intensivieren.