Göttinger Summer School 2011

Text von: redaktion

Vom 15. bis 26. August 2011 findet an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen eine Summer School zum Thema “Relations between the EU and the emerging global players“ statt.

Zwei Wochen lang analysieren 14 Dozenten von europäischen Partneruniversitäten sowie 45 Studierende die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und ausgewählten Schwellenländern.

In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf dem Verhältnis zwischen der EU und den aufstrebenden Wirtschafts- und Handelsmächten Indien und China.

„Die ökonomische und politische Bedeutung dieses Themas ist groß“, betont Robert Schwager, Organisator der Summer School. „Die Frage nach den Perspektiven Europas in einer von Herausforderungen durch die Schwellenländer China und Indien maßgeblich geprägten neuen Ära der Globalisierung ist sicherlich eine der spannendsten Fragen für junge Ökonomen.“

Die Summer School deckt mit Fachvorträgen internationaler Wissenschaftler und Präsentationen von Studierenden ein breites inhaltliches Spektrum ab.

Auch neue Lernmethoden werden vermittelt. So können die Studierenden wissenschaftliche Poster erstellen und in einer internationalen Gruppe Themen recherchieren und präsentieren. Ergänzend zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung werden praxisnahe Informationen vermittelt: Wie funktioniert der Wettbewerb auf den chinesischen Märkten, wie sieht die Unternehmenskultur in China aus und welche Probleme können bei der Gründung von Joint Ventures auftreten?

Die Teilnehmer können mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft über deren Erfahrungen mit chinesischen oder indischen Partnern diskutieren. Außerdem sind Exkursionen zur Volkswagen AG in Wolfsburg und zur KWS Saat AG in Einbeck geplant – beide Unternehmen haben Standorte in China und Indien.

Ein breites Rahmenprogramm bietet zudem die Möglichkeit zu Gesprächen und Diskussionen. „Die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr haben gezeigt, wie sehr das Thema Europa und seine Beziehungen zu China und Indien die Teilnehmer interessieren. Sie haben noch Wochen später in sozialen Netzwerken weiter über die Themen gesprochen“, berichtet die Koordinatorin der Summer School, Stephanie Lehmann.

Zu der diesjährigen Summer School werden Teilnehmer der Göttinger Partneruniversitäten aus Antwerpen, Bratislava, Coimbra, Groningen, Iasi, Leuven, Poitiers, Siena, Sevilla und Warschau erwartet.

Unterstützt wird die Summer School durch das Erasmus Intensive Programme der Europäischen Union.