Göttinger Schüler sind die besseren Manager

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Text von: redaktion

Bei dem Unternehmensplanspiel U-B-a-s der PFH Private Fachhochschule Göttingen stellten Schüler aus ganz Deutschland ihre Management-Qualitäten auf die Probe. Als versierte Wirtschaftsbosse erwiesen sich dabei auch vier angehende Abiturienten aus Göttingen.

Die Göttinger Abiturienten Stephanie Arndt, Tim Dombrowski, Alexander-Maria Ploch und Friederike von Zepelin gehörten zu den siegreichen Gruppen des Planspiels.

Je fünf bis sieben Schüler bildeten einen Unternehmensvorstand. Ihre fiktiven Unternehmen stellen langlebige Gebrauchsgüter her, welche sie auf unterschiedlichen Märkten im In- und Ausland verkaufen möchten.

Sie stellten sich den Fragen: Wer kann die Produktionskette seines Unternehmens effizient organisieren? Wer hat die beste Vertriebsstrategie und das beste Marketingkonzept? Wie stellt sich der Erfolg im Jahresabschluss dar?

Am Ende des Simulationszeitraums von fünf bis acht Geschäftsjahren fließen neben den betriebswirtschaftlichen Fakten auch gruppendynamische Prozesse und Führungsverhalten in die Schlussbewertung ein.

Tim Dobrowski und Alexander-Maria Ploch (beide Max-Planck-Gymnasium) setzten auf die Massenfertigung günstiger Produkte. Gemeinsam mit Schülern aus Osterode, Bad Sachsa und Blomberg führten sie ihr fiktives Unternehmen an.

Stephanie Arndt und Frederike von Zepelin waren hingegen mit einer Qualitätsstrategie erfolgreich. Ihr Unternehmen leiteten sie mit Schülern aus Hannover, Hamburg und Bad Sachsa. Nach dem Motto ‚Klasse statt Masse‘ profitierten sie von der hohen Gewinnspanne beim Verkauf ihrer hochwertigen Produkte.

„Wir konzentrieren uns auf den Massenmarkt,“ erläuterte Carlotta Heinzelmann vom Göttinger Hainberg-Gymnasium die Strategie der dritten Siegergruppe, „mit niedrigen Preisen und einer konstant guten Produktqualität wollen wir die Konkurrenz hinter uns lassen.“

Insgesamt waren neun fiktive Unternehmen am Planspiel beteiligt. Als Trainingsleiter bzw. „Aufsichtsratsvorsitzende“ standen den Schülern PFH-Präsident Bernt R. A. Sierke und Vizepräsident Frank Albe zur Seite.

Beide verfügen über langjährige Unternehmenserfahrung, so dass sie auch als Ratgeber sehr gefragt waren.

Das Planspiel U-B-a-s hat Sierke selbst entwickelt und vielfach in der Praxis erprobt. Nicht nur Schülergruppen, sondern auch Studenten, Lehrer und ganze Unternehmensbelegschaften haben U-B-a-s bereits als systematisches Management- und Entscheidungstraining genutzt.

Aus Göttingen haben 16 Oberstufenschüler der BBS 1 Arnoldischule, des Felix-Klein-Gymnasiums, der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule, der Geschwister-Scholl-Gesamtschule, des Hainberg-Gymnasiums, des Max-Planck-Gymnasiums, des Otto-Hahn-Gymnasiums und des Theodor-Heuss-Gymnasiums am Planspiel teilgenommen.

Insgesamt waren 60 Schüler beteiligt, die Kooperationsschulen der PFH in ganz Deutschland besuchen.