Göttinger Professor wird Richter am BVerfG

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Text von: redaktion

Der Göttinger Völkerrechtsexperte Andreas Paulus ist zum Richter am Bundesverfassungsgericht gewählt worden. Der 41-Jährige hat seit 2006 an der Universität Göttingen einen Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Völkerrecht inne.

Der Präsident der Universität Göttingen, Kurt von Figura, gratulierte dem Juristen zu seiner Wahl:

„Ich freue mich für Professor Paulus und wünsche ihm für seine Tätigkeit als Bundesverfassungsrichter alles Gute. Seine Berufung ist eine Bestätigung für die hohe Qualität von Forschung und Lehre an der Juristischen Fakultät und eine Auszeichnung der Universität Göttingen.“

Nach dem Bundesverfassungsgerichtsgesetz ruhen während der zwölfjährigen Amtsdauer grundsätzlich die Dienstpflichten eines Richters des Bundesverfassungsgerichts als Hochschullehrer. Das schließt aber eine Lehrtätigkeit bei reduziertem Deputat nicht aus.

„Ich bin sehr gerne Hochschullehrer und werde das auch nach der Wahl zum Richter am Bundesverfassungsgericht bleiben“, so Paulus. „Die Details werden Gegenstand von Gesprächen mit Fakultät und Universität sein.“

Andreas Paulus hat in Göttingen, Genf, München und Harvard studiert. Seit 2006 hat er einen Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Völkerrecht an der Universität Göttingen inne.