Göttinger Ideenwettbewerb als best-practice-Beispiel

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Text von: redaktion

Der Ideenwettbewerb für Studierende an der Universität Göttingen ist als gutes Beispiel für die Förderung von Vielfalt in der Studierendenschaft ausgewählt worden.

Auf einer bundesweiten Tagung von Hochschulrektorenkonferenz und Deutschem Studentenwerk zu ‚Strategien und Servicekonzepten für eine heterogene Studierendenschaft‘ in Berlin präsentierten die studentischen Gewinner von 2012 und 2011 heute ihre Konzepte zur Wertschätzung von Vielfalt in Studium, Lehre und Forschung.

„Die Konferenz gibt uns Gelegenheit, die Beiträge überregional zu bekannt zu machen“, sagt Wolfgang Lücke, Vizepräsident für Studium und Lehre an der Universität Göttingen und Schirmherr des Ideenwettbewerbs. „Wir sehen das als Bestätigung für die Qualität unseres Wettbewerbs. Er bietet ein ausgezeichnetes Forum, Studierende aktiv in die Weiterentwicklung von Lehre und Studium einzubinden.“

Beim Göttinger Ideenwettbewerb wurden im vergangenen Jahr rund 50 Vorschläge unter dem Motto ‚Diversität? – Vielfalt fördern!‘ eingereicht.

Den ersten Platz erhielt Till Amelung für den Vorschlag ‚Individuelle Bedarfserfassung barrierefreier Räume über Stud.IP.‘ Den zweiten Preis teilten sich Eileen Lehmann und Philip Wilke für ihre Idee ‚Fachpartnerprogramm: Studium mit Kind‘, die den Austausch zwischen Studierenden mit und ohne Kindern fördern soll. Christian Zigenhorn errang den dritten Platz für seine Idee ‚Fremde Kulturen erleben‘.

Er regt an, im regelmäßigen Turnus ein Herkunftsland von Studierenden und Mitarbeitern in Vorträgen und Kulturveranstaltungen vorzustellen, um so den interkulturellen Austausch zu fördern.

Ebenfalls in der Präsentation vertreten ist der schon erfolgreich umgesetzte Vorschlag von Judith Herath aus dem Jahr 2011. Sie forderte einen Aktionstag zur Förderung des Gesundheitsbewusstseins unter Studierenden.