Göttinger HAWK: Beste Ausbildung für Wirtschaftsingenieure in Niedersachsen

© Entscheider Medien GmbH
Text von: Redaktion

Der Bachelor-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen der HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement ist beim bundesweiten Rating unter den technischen Studiengängen an Hochschulen in die Spitzengruppe aufgerückt und damit Niedersachsens bester Studiengang dieser Art.

Das ist das Ergebnis der diesjährigen Studie des gemeinnützigen Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) und des Arbeitskreises Personalmarketing (dapm), dem Personalmanager von potenziellen Arbeitgebern wie Audi, BMW, der HypoVereinsbank, der Deutschen Bank oder SAP angehören.

Insgesamt sind 550 betriebswirtschaftliche und technische Studiengänge unter die Lupe genommen worden. Von den 331 technischen Studiengängen haben 48 die Höchstwertungen von fünf oder vier Sternen bekommen. Die HAWK rangiert hierbei auf Platz 18. Betrachtet man darunter ausschließlich die Wirtschaftsingenieur-Studiengänge, kommt der Göttinger Bachelor auf Platz 4 vor so bekannten Universitäten wie der TU Darmstadt, der Uni Siegen oder der Uni Bremen. Die gute Plazierung wertet Studiendekan Jürgen Horsch als Bestätigung einer gelungenen Umstellung vom Diplom- auf den Bachelor-Studiengang.

Bachelor-Studiengänge sollen ihren Absolventinnen und Absolventen einen berufsqualifizierenden Abschluss bieten. Deshalb wurde in der Neuauflage dieser Studie erneut untersucht, inwieweit die Hochschulen die Berufsbefähigung, die so genannte Employability, systematisch fördern. Sie wurden schriftlich zu methodischen und sozialen Kompetenzen befragt und haben Angaben über den Praxisbezug sowie interkulturelle Kompetenzen gemacht. Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen der HAWK in Göttingen erreichte insbesondere bei der Methodenkompetenz (14,1 von 15 Punkte) und beim Praxisbezug (12 von 15 Punkten) sehr gute Bewertungsergebnisse. Die Rubrik „Vermittlung sozialer Kompetenzen“ wurde mit 9,5 von 15 Punkten bewertet. Somit wurden insgesamt 35,6 Punkte erzielt. Insgesamt haben Fachhochschulen hinsichtlich der Förderung der Beschäftigungsbefähigung ihrer Studenten gegenüber den Universitäten nach wie vor die Nase vorn.