Göttinger Gymnasiast erfolgreich bei Jugend forscht

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Text von: redaktion

Alexander Schäfer vom Felix-Klein-Gymnasium erreichte beim Landeswettbewerb am 25. März 2009 den zweiten Platz im Fachgebiet Physik und wurde mit Sonderpreisen des niedersächsischen Kultusministeriums und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt Braunschweig ausgezeichnet.

Wie verhält sich ein Tischtennisball, wenn er auf den Schläger trifft? Welche Rolle spielt der Belag dabei?

Diese Fragen stellte sich der 17-jährige Alexander Schäfer, Schüler des Göttinger Felix-Klein-Gymnasiums und leidenschaftlicher Tischtennis-Spieler und -Trainer. Bei der Suche nach einer Antwort musste er feststellen, dass er weitgehend unerforschtes Gebiet betrat.

So entstand die Idee, diese Frage im Rahmen des Wettbewerbes Jugend forscht selbst anzugehen. Die technischen und fachlichen Voraussetzungen dafür fand er im DLR Göttingen.

Mit Hilfe von Boleslaw Stasicki und der von ihm entwickelten wissenschaftlichen Ultrahochgeschwindigkeitskamera, ging der Schüler sein Experiment an: „Aus meinem Versuchsaufbau lassen sich die verschiedenen Wirkungsweisen der unterschiedlichen Beläge sehr gut differenzieren“, sagt Schäfer.

Künftig plant der Schüler, auch so genannte „frischgeklebte Beläge“ zu untersuchen. Das „Frischkleben“, das wegen der Giftigkeit der verwendeten Lösungsmittel mittlerweile verboten ist, führt zu einer nachgewiesenen Leistungssteigerung der Tischtennisbeläge.

Schäfer will dies mit erlaubten Alternativen in Bezug auf ihre Leistungsfähigkeit vergleichen. „Das Ergebnis wäre sowohl für die Tischtennisverbände als auch für die -industrie von größtem Interesse“, ist sich der Gymnasiast sicher.

Der Wettbewerb Jugend forscht ist der größte europäische Jugendwettbewerb im Bereich Naturwissenschaften und Technik.