Göttinger Elternhaus feiert sein 25-jähriges Bestehen

© Elternhilfe für das krebskranke Kind Göttingen e.V.
Text von: redaktion

Über 500 Besucher waren am 16. Juni 2013 der Einladung der Göttinger 'Elternhilfe für das krebskranke Kind' gefolgt und feierten auf dem Gelände in unmittelbarer Nähe der Kinderklinik den 25. Geburtstag des Elternhauses.

Gäste zollten der Einrichtung ihre Hochachtung.

„Wir sind überwältigt von der Resonanz unserer Einladung. Mit so vielen Gästen haben wir nicht im Traum gerechnet. Es zeigt, wie sehr unser Elternhaus im Bewusstsein der Bevölkerung verankert ist“, so die 1. Vorsitzende der Elternhilfe, Susanne Schulze-Konopka.

Auch eine Reihe prominenter Gäste dokumentierten durch ihre Anwesenheit, wie sehr ihnen das Elternhaus am Herzen liegt, so die stellvertretende Landtagspräsidentin Gabriele Andretta, der Göttinger Bundestagsabgeordnete Lutz Knopek, der Abgeordnete des Hessischen Landtages Dieter Franz und die stellvertretende Bürgermeisterin von Göttingen Helmi Behbehani.

Auch die Kinderklinik war durch ihre leitenden Direktoren Jutta Gärtner, Thomas Paul und Christof Kramm vertreten.

In ihren Grußworten würdigten einige der genannten Gäste die Arbeit des Elternhauses und des Elternvereins.

Insbesondere betonten die Vertreter der Kinderklinik, wie wichtig für die Familien der erkrankten Kinder das Elternhaus ist, sowohl um in unmittelbarer Nähe ihrer Kinder übernachten zu können, als auch Trost und Hilfe bei den psychosozialen Fachkräften des Elternhauses finden zu können.

Der 1. Vorsitzende des Dachverbandes der Elternvereine für krebskranke Kinder Ulrich Ropertz berichtete aus eigener Erfahrung, dass das Göttinger Elternhaus für manche Elternhäuser in der Bundesrepublik Vorbild gewesen sei und viele Anregungen geliefert habe.

Otfried Gericke, 2. Vorsitzender der Elternhilfe, schilderte, wie aus der Selbsthilfegruppe der Träger einer sozialen Einrichtung mit vielfältigen Aufgaben geworden ist und welche Ziele der Verein sich für die Zukunft gesetzt hat: „Wir fordern von den Krankenkassen die Anerkennung der psychosozialen Begleitung der Familien als Teil der medizinischen Versorgung schwerkranker Kinder und den Ausbau der ambulanten Versorgung.“

In seiner Rede betonte Harald Germandi, Kassenwart des Vereins: „Ohne die vielen, zum Teil langjährigen Spendenaktionen, oft mit hohem persönlichen Engagement verbunden, könnten wir unsere Aufgabe nicht erfüllen. Alle Spender verdienen an diesem Tag unseren uneingeschränkten Dank.“

Nach dem offiziellen Teil wartete ein buntes Programm auf die Besucher. Für die Kinder war u.a. mit einer Schminkaktion, einer Schokokusswurfmaschine und einer Buttonmaschine besonders gesorgt.

Wer einmal das Elternhaus und die nähere Umgebung von oben ansehen wollte, konnte sich von einer Hebebühne der Firma Rathmann in die Höhe tragen lassen und die hervorragende Aussicht genießen.

Die 1.500 Lose der Tombola waren im Nu ausverkauft. Auch für Livemusik war gesorgt. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, mit dem Göttinger London Bus ins Elternhaus zu fahren, um dort das Haus zu besichtigen und sich über die Arbeit des Elternhauses zu informieren.

Erschöpft, aber glücklich über ein außerordentlich gelungenes Jubiläumsfest, beendeten die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder und die vielen Helfer, sowie Mitarbeiter den Tag.

Auf Spenden angewiesen

Da das Elternhaus keine Gelder aus öffentlichen Mitteln erhält und die Krankenkassen nur 1/3 der Kosten decken, ist das Elternhaus seit über 25 Jahren auf Spenden angewiesen.

Spendenkonto: Sparkasse Göttingen – Kto-Nr. 83 006, BLZ 260 500 01 oder Volksbank Göttingen Kto-Nr. 247 008 000, BLZ 260 900 50

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.elternhaus-goettingen.de oder Tel. 0551 374494.