Göttinger Chemikerin erhält Preis

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Auszeichnung für Inke Siewert auf der Chemiedozententagung 2016 in Heidelberg  

Die Chemikerin Inke Siewert vom Institut für Anorganische Chemie der Universität Göttingen hat den Jahrespreis 2016 für Habilitanden der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Universitätsprofessoren für Chemie (ADUC) erhalten. Die ADUC würdigt damit Siewerts Arbeiten zur Entwicklung neuartiger homogener Elektrokatalysatoren. Sie erhielt die mit einem Preisgeld von 5.000 Euro verbundene Auszeichnung auf der Chemiedozententagung 2016 in Heidelberg.

„Durch elegantes koordinationschemisches Katalysatordesign wird die bei Schlüsselreaktionen notwendige Kopplung von Protonen- und Elektronentransfer am Katalysator ermöglicht und vorteilhaft zur Erzielung niedriger Überpotentiale genutzt“, heißt es in der Begründung der ADUC. Mit dem ADUC-Jahrespreis werden jährlich bis zu drei Habilitanden für besonders originelle und wissenschaftlich bedeutende Publikationen ausgezeichnet.

Inke Siewert, Jahrgang 1980, studierte Chemie an der Humboldt-Universität zu Berlin, wo sie 2009 promoviert wurde. Es folgten Postdoc-Aufenthalte in Oxford (Großbritannien) und an der Universität Göttingen. Seit Oktober 2013 leitet sie eine Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe an der Universität Göttingen, die sich mit dem Forschungsgebiet der Koordinationschemie und der Elektrokatalyse beschäftigt.