Göttinger Bündnis für Familien

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Text von: redaktion

Lokales Bündnis setzt bei bundesweiter Aktion ein Zeichen für mehr Familienfreundlichkeit vor Ort.

Stadtrat Siegfried Lieske, Dezernent für Jugend, Schule und Ordnung, sowie 20 weitere Bündnismitglieder haben im Namen des Göttinger Bündnisses für Familie eine Erklärung für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterzeichnet.

Mit der Erklärung unterstreichen Lokale Bündnisse für Familie in ganz Deutschland, sich auch künftig dafür einzusetzen, neue bedarfsgerechte Angebote für Familien zu entwickeln und die vorhandenen stetig zu verbessern.

„Göttingen ist eine kinder- und familienfreundliche Stadt! Damit berufstätige Eltern genügend Zeit haben, um der Verantwortung für ihre Kinder nachzukommen, ist eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf ganz entscheidend“, sagt Stadtrat Siegfried Lieske. „Deshalb machen wir uns in Göttingen für dieses Thema seit Jahren stark.“

Trotz des steigenden Fachkräftebedarfs ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf von großer Bedeutung.

Nach Berechnungen der Prognos AG für den Zukunftsrat Familie im Bundesfamilienministerium könnten in Deutschland fast eine halbe Million Mütter mit Schulkindern kurzfristig wieder in das Arbeitsleben zurückkehren, wenn ihnen verlässliche Betreuungsangebote zur Verfügung stünden.

Die Stadt Göttingen hält in 2011 für 46 Prozent aller unter Dreijährigen, für sämtliche Kindergartenkinder und für 20 Prozent aller Grundschülerinnen und Grundschüler Betreuungsplätze vor. Trotz angespannter Haushaltslage wendet sie in 2011 22,5 Millionen Euro für Kinderbetreuung auf.

Stadtrat Lieske betont: „Nicht umsonst hat Göttingen unter allen westdeutschen Kommunen die beste Betreuungsquote für unter Dreijährige. Ganztagsbetreuung, betriebsnahe Kindertagesstätten, flexible Öffnungszeiten und Kindertagespflege für Randzeiten werden bei uns ganz groß geschrieben.“

Die Erklärung kann auf der Internetseite der Lokalen Bündnisse für Familie heruntergeladen werden.