Göttinger Bio-Power-Bewegung

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Text von: redaktion

Die Göttinger Bio-Power-Bewegung, die schon von zahlreichen motivierten Bürgern durch sauberes Bioabfall-Trennen tatkräftig unterstützt wird, geht in den Sommer. Bei steigenden Temperaturen kann es ganz ordentlich in der Biotonne rumoren: In der Hitze gären die Bioabfälle nämlich besonders schnell und können so für unangenehme Gerüche sorgen. Damit das gar nicht erst zum Problem wird, geben die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) gerne ein paar Empfehlungen.

Brandneu gibt es zum Thema nun auch einen Erklärfilm, der ab sofort auf der Homepage www.geb-goettingen.de und auch über den GEB-Youtube-Kanal angeschaut werden kann.

Folgende Tipps & Tricks sollen unangenehmen Gerüchen vorbeugen: Die Biotonne sollte am besten an einem schattigen Platz stehen. Es empfiehlt sich, den Tonnenboden mit zerknülltem Zeitungspapier auszulegen. Außerdem sollten nasse Bioabfälle in Zeitungspapier eingewickelt werden, bevor sie in die Tonne kommen. Ebenso Lebensmittelreste in Verbindung mit Fleisch, das hilft Ungeziefer zu vermeiden. Wer holzige Strauchabfälle hat, legt sie am besten immer wieder als Zwischenschicht in die Tonne. Grasschnitt sollte außerdem erst trocknen, bevor er in die Biotonne gefüllt wird. Das spart Platz und es entsteht deutlich weniger Geruch als bei saftigem, frünem Gras. Diese Maßnahmen sorgen für weniger Feuchtigkeit, verhindern die Bildung von unerwünschtem Sickerwasser und beugen der Madenentwicklung vor. Ein Stock oder Stein unter dem Deckel gelegt, sorgt zudem für mehr Luftzirkulation und hilft, schlechten Geruch zu minimieren.

Auch das Vorsortiergefäß in der Küche lässt sich gut mit Papier auslegen. Damit Insekten keinen Zugang haben, sollte es geschlossen sein. Am besten ist es, wenn das Vorsortiergefäß aus der Küche täglich in die Biotonne entleert wird. Die GEB bieten kostengünstige und gute Sammelbehälter für die Küchen und Papiertüten an. „Sauber vorsortierte Bioabfälle sind die beste Voraussetzung für das Herstellen eines guten Göttinger Komposts“, ruft Maja Heindorf die Göttinger Bevölkerung zur Mithilfe auf. Übrigens wird seit kurzem der erste Göttinger Biogutkompost zum Verkauf angeboten.

Eine Bitte haben die GEB, damit die Bio-Power-Bewegung noch besser funktioniert: Verwenden Sie keine biologisch abbaubaren Plastiktüten! „Diese Tüten werden in dem relativ kurzen Kompostierungsprozess nicht abgebaut und bleiben am Ende als Siebüberlauf übrig. Papiertüten – wie die Göttinger Biotüte – oder sonstiges Papier in Maßen sind dagegen gut geeignet.“, informiert Heindorf weiter. Wenn die Tonne am Abfuhrtag dann noch rechtzeitig bis 5 Uhr morgens bereit steht, steht der Bio-PowerBewegung nichts im Wege. Schließlich lohnt es sich, dran zu bleiben: Gerade im Sommer kommt besonders viel Biomaterial zusammen, aus dem hochwertiger Kompost gewonnen werden kann. Einfach eine runde Sache, von der alle etwas haben. Und das Beste ist: Wir haben es in der Hand!

Bei allen Fragen rund um die Abfallbewirtschaftung stehen die Mitarbeiterinnen der GEB unter der Servicenummer 400 5 400 mit Rat und Tat bereit.