Göttinger Altorientalistin erhält Philippika-Preis

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Text von: redaktion

Die Altorientalistin Brit Kärger von der Universität Göttingen erhält am Donnerstag, dem 2. Mai 2013, in Trier für ihre herausragende Dissertation den Philippika-Preis 2012.

Die Altorientalistin Brit Kärger von der Universität Göttingen erhält für ihre Dissertation den Philippika-Preis 2012.

Der Harrassowitz Verlag Wiesbaden und die Herausgeber der Reihe ‚Philippika – Marburger altertumswissenschaftliche Abhandlungen‘ zeichnen damit jedes Jahr eine herausragende interdisziplinäre Dissertation in den Altertumswissenschaften aus.

Brit Kärger wurde an der Universität Leipzig mit dem Thema ‚Leben in der amurritischen Welt – Nomaden und Sesshafte im Reich von Mari (19./18. Jahrhundert vor Christus)‘ promoviert.

In der Begründung der Jury heißt es: „Brit Kärger hat sich mit ihrer Arbeit eines Themas angenommen, das sowohl große kulturgeschichtliche als auch philologische Kompetenzen verlangt und ein lebendiges Bild der Lebenswirklichkeit in einem der altorientalischen Reiche entwickelt.“

Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 2. Mai 2013, an der Universität Trier statt.

Brit Kärger, Jahrgang 1976, studierte Altorientalistik und Klassische Archäologie an der Universität Leipzig. Ihre Dissertation fertigte sie dort im Rahmen des Sonderforschungsbereiches ‚Differenz und Integration – Wechselwirkungen zwischen nomadischen und sesshaften Lebensformen in Zivilisationen der Alten Welt‘ an. 2011 wurde sie an der Universität Leipzig promoviert.

Derzeit ist sie am Seminar für Altorientalistik der Universität Göttingen als Lehrkraft für besondere Aufgaben tätig.