Göttingen Spitzenreiter bei den Beschäftigten

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Text von: redaktion

Die Beschäftigtenstatistik 2009 nach Kreisen und Branchen zeigt, dass der Landkreis Göttingen trotz der Wirtschaftskrise einen minimalen Anstieg von Beschäftigten im letzten Jahr verzeichnen konnte.

Der Anstieg ist vor allem auf die gute Entwicklung bei den öffentlichen und privaten Dienstleistungen zurückzuführen.

Insgesamt befinden sich im Vergleich zum Jahr 2008 etwa 0,2 Prozent mehr Arbeitnehmer in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis. Was die privaten und öffentlichen Dienstleistungen anbelangt, sind es sogar 4,6 Prozent Beschäftigte mehr.

Dies passt auch in das Bild der langfristigen Entwicklung der Beschäftigungszahlen im Landkreis Göttingen. Denn in den Jahren 1980 bis 2009 stieg die Zahl der Beschäftigten überdurchschnittlich um 8,6 Prozent an.

Alle anderen Landkreise im Bereich der IHK Hannover hatten wegen der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung im letzten Jahr eine negative Beschäftigungsbilanz vorzuweisen.

So auch die beiden Nachbarkreise Northeim und Osterode. Dort ging die Zahl der Beschäftigten im Jahr 2009 um 3,2 bzw. 4,3 Prozent zurück.

Besonders gravierend für den, durch Industrie geprägten, Landkreis Osterode: Die Anzahl der Arbeitnehmer im produzierenden Gewerbe ging um 8,2 Prozent zurück.