Göttingen ist Wachstumstreiber

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Text von: redaktion

Göttingen hat in Niedersachsen derzeit die besten Wachstumsaussichten. Das hat das Forschungsinstitut für Regional- und Clustermanagement Iserlohn in einer Beschäftigungsprognose für den Zeitraum bis 2011 herausgefunden.

Laut Studie steht Göttingen noch vor Osnabrück, der Region Hannover und Oldenburg.

Wachstumstreiber in der südniedersächsischen Universitätsstadt sind demnach das Gesundheitswesen, die Medizin-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik sowie die Forschung und Entwicklung. Um die gute Startposition zu nutzen, müssten diese Branchen jedoch unterstützt werden, mahnt der für die Studie verantwortliche Peter Vieregge.

Unter den 46 Standorten in Niedersachsen nimmt Goslar den zehnten, Northeim den 13., Holzminden den 32. und Osterode den 39. Platz ein. Der Landkreis Northeim gehört zu den Top-Kompetenzstandorten im Bereich Kunststoff.

Gemäß den Zahlen des Instituts werden in Niedersachsen bis zum Jahr 2011 rund 61000 neue Arbeitsplätze entstehen. In Göttingen sollen es 3340 neue Arbeitsplätze sein, davon 1680 im Bereich Gesundheitswesen und 760 bei der Erbringung wirtschaftlicher Dienstleistungen.