GIZ-Nord: Neue Leitung

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Text von: redaktion

Die neue Leitung des Giftinformationszentrum-Nord (GIZ-Nord) setzt neue Akzente. Martin Ebbecke ist Internist und Klinischer Toxikologe und vertritt die Toxikologie als Vorstand der Gesellschaft für Klinische Toxikologie (GfKT) national und international.

„Das Giftinformationszentrum der norddeutschen Länder berät nicht nur bei akuten Vergiftungsfällen. Zu den Aufgaben gehört zudem, aktuelle Vergiftungsgefahren zu erkennen und darauf hinzuweisen. Als länderüberspannendes Zentrum bekommen wir einen Überblick über sich anbahnende Vergiftungstrends“, sagt Ebbecke.

Andreas Schaper ist Chirurg, Intensivmediziner und Klinischer Toxikologe. (Foto unten)

Schaper_Andreas_PD_Dr_300-dpi.JPGEr stärkt als neuberufenes Mitglied der Habilitationskommission an der UMG die wissenschaftliche Expertise des GIZ-Nord. „Derzeit wird an mehreren Doktorarbeiten im GIZ-Nord gearbeitet. Darüber hinaus hat sich das GIZ-Nord im Jahr 2014 mit 51 Publikationen und 69 nationalen und internationalen Vorträgen an der wissenschaftlichen Aufarbeitung von Vergiftungen beteiligt“, sagt Schaper.  Die Hauptaufgabe des GIZ-Nord ist die Beratung im akuten Vergiftungsfall. Mit seinem toxikologischen Labor bietet das GIZ-Nord umfassende Analytik im akuten Vergiftungsfall rund um die Uhr an.