Gesundheits-Uni im Sommersemester: „Gut Sehen“

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Text von: redaktion

Die Gesundheits-Uni in der Universitätsmedizin Göttingen startet wieder am Mittwoch, 23. Juni 2007, im Universitätsklinikum Göttingen. Die erste von drei Veranstaltungen informiert über unser wichtigstes Sinnesorgan: das Auge.

‚Gut sehen‘ heißt im Leben stehen. Kein Sinnesorgan ist so wichtig wie das Auge. Doch wenn das Augenlicht nachlässt, leiden Beruf und soziale Kon-takte. Fernsehen und Lesen wird schwieriger. Die häufigste Ursache für den altersbedingten Sehschärfe-Verlust sind Durchblutungsstörungen in der empfindlichen Netzhaut. Dies führt zur so genannten „Makula-Degneration“ mit Verlust der Sehschärfe. Andere Menschen sehen die Welt zunehmend „wie durch einen Nebel“: Die Augenlinse trübt sich und verursacht den „Grauen Star“. Was sind die Ursachen des Grauen Stars und der Makula-Degneration, und was kann man heute zur Vorbeugung und Behandlung tun? Die Antworten geben Augen-Experten der Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität, und eine niedergelassene Augenärztin aus Göttingen am Mittwoch, dem 23. Juni 2007 im Universitätsklinikum Göttingen. „Gut Sehen“ ist das erste von drei Themen der „Gesundheits-Uni“ im Sommersemester 2007. Experten halten verständliche Kurzvorträge, die Besucherinnen und Besucher stellen Fragen und diskutieren mit. Beginn ist jeweils um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Gesundheits-Uni: Gut Sehen Mittwoch, den 23. Mai 2007, 18 bis 20 Uhr Universitätsklinikum Göttingen – Osthalle Robert-Koch-Straße 40, 37073 Göttingen – Eintritt frei!

Eine gemeinsame Veranstaltung der Universitätsmedizin Göttingen und der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen Welche Wege Ärzte gehen, wenn hoher Blutzucker das Augenlicht ihrer Patien-ten bedroht, beschreibt Prof. Dr. Hans Hoerauf, Direktor der Abteilung Augenheilkunde in der Universitätsmedizin Göttingen. Über die Behandlung der altersbedingten Makula-Degeneration mit Hilfe der „Spritze ins Auge“ berichtet Dr. Ursula Ritzau-Tondrow, Abteilung Augenheilkunde in der Universitätsmedi-zin Göttingen. Ob sich die Makula-Degeneration mit Vitamin-Tabletten vorbeugen und behandeln lässt, diskutiert Dr. Sandra Winter-Buerke, niedergelassene Augenärztin aus Göttingen. Wie Ärzte solchen Betroffenen helfen, deren Welt zunehmend „wie durch einen Nebel“ erscheint, berichtet Prof. Dr. Dr. Jörgen Petersen aus der Abteilung Augenheilkunde, Schwerpunktprofessur Netzhaut- und Glaskörperchirurgie in der Universitätsmedizin Göttingen. Professor Petersen erläutert die derzeitigen Operationstechniken beim „Grauen Star“ und zeigt, welche Fortschritte die Zukunft bringt.