Germanistik als Berufsvoraussetzung

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Text von: redaktion

Unter dem Titel “Gute Aussichten – Germanistik als Berufsvoraussetzung“ findet im Wintersemester an der Universität Göttingen eine Vortragsreihe zur Berufsorientierung statt. Die Reihe startet am Dienstag, 2. November, mit dem Vortrag “Germanisten als Kommunikationstrainer, Bildungsmanager und internationale Mittler“.

Referent ist Dr. Matthias Jung vom Institut für Internationale Kommunikation (Düsseldorf). Ziel der insgesamt 13 Veranstaltungen ist es, Studierenden der Germanistik zu zeigen, in welchen Tätigkeitsfeldern ihre Qualifikationen gefragt sind und welche beruflichen Perspektiven sie haben. Dazu sprechen Germanisten, die in der Wirtschaft, der Politik, der Kommunikationsbranche und im Kulturbetrieb erfolgreich sind. Organisiert und konzipiert wurde die Reihe von der studentischen Unternehmensberatung Sprachwerk e.V., die dafür Mittel aus Studienbeiträgen erhielt. Die Vorträge finden immer dienstags um 18 Uhr im Zentralen Hörsaalgebäude (ZHG), Platz der Göttinger Sieben 5, Hörsaal 004, statt.

Die Themen der Vorträge sind breit gefächert: Es berichten Referentinnen und Referenten aus den Bereichen Kommunikation und Werbung sowie Unternehmenspublizistik und Wirtschaft. Die für Germanisten klassischen Berufsfelder Journalismus, Theater, Literatur- und Verlagswesen werden ebenfalls von beruflich erfolgreichen Experten vertreten und vorgestellt. Weniger bekannt sind das Arbeitsfeld Sprachprüfungen bei Gesetzgebungsverfahren für Linguisten sowie die Politische Kommunikation. Die Referenten geben in ihren Vorträgen Einblicke in ihren Berufsalltag und stehen anschließend für Fragen der Studierenden zur Verfügung. Die Studierenden erfahren, wie sie ihr Profil stärken können und welche Zusatzqualifikationen im jeweiligen Berufsfeld gefragt sind. Das gesamte Programm ist auch im Internet unter der Adresse www.facebook.com/sprachwerk zu finden.

Die studentischen Unternehmensberater von Sprachwerk e.V. arbeiten ehrenamtlich und verstehen sich als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. In ihrer Tätigkeit wenden die Studierenden ihre theoretischen Kenntnisse aus dem Germanistikstudium praxisnah an, beispielsweise in der Beratung von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen. Auf diese Weise erhalten sie Berufserfahrung und erlernen Schlüsselkompetenzen. Weitere Informationen sind im Internet unter www.sprachwerk.de zu finden.