Genehmigung für gentechnisch verbesserte Zuckerrübe der KWS

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Text von: redaktion

Am Mittwoch, 24. Oktober 2007, erteilte die EU-Kommission die Genehmigung als Lebens- und Futtermittel für Produkte aus gentechnisch veränderten Zuckerrüben, die eine Toleranz gegen das Pflanzenschutzmittel Roundup aufweisen. Die Genehmigung wurde für einen Zeitraum von zehn Jahren erteilt.

KWS hat diese gentechnisch veränderte Zuckerrübe („H7-1″) gemeinsam mit Monsanto entwickelt. Untersuchungen und Anbauversuche in den USA haben gezeigt, dass die Roundup Ready Zuckerrübe deutliche wirtschaftliche und ökologische Vorteile erwarten lässt. Seit diesem Jahr wird diese herbizidtolerante Zuckerrübe in den USA und Kanada den Landwirten zum Anbau angeboten.

Es war notwendig, dass KWS und Monsanto im November 2004 einen Antrag auf Genehmigung als Lebens- und Futtermittel bei der EU-Kommission gestellt haben. Ein Anbau in der EU ist mit diesem Antrag nicht abgedeckt. Der Antrag ist von der EFSA (European Food Safety Authority, Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) wissenschaftlich geprüft worden.

„Wir sind erfreut, dass unser Antrag nach dreijähriger Prüfung durch die europäischen Behörden genehmigt wurde“, so Anja Matzk, Projektleiterin für gentechnikrechtliche Genehmigungen. „Trotz der schwierigen politischen Situation in der EU ist dies ein Signal, dass eine wissenschaftliche Bewertung die Basis für die Entscheidungen in der EU darstellt. Wir setzen uns dafür ein, dass derartige Produkte in Zukunft auch den deutschen und europäischen Landwirten zur Verfügung stehen werden.“