Gemeinsame Grundsteinlegung

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Text von: redaktion

Mit der Grundsteinlegung am Windausweg am 17. November 2009 starteten die Städtische Wohnungsbau GmbH Göttingen, die Volksheimstätte eG und die Wohnungsgenossenschaft eG den Bau ihres gemeinsamen Wohnprojektes.

Bei seiner Begrüßung beglückwünschte Rolf-Georg Köhler, Vorstand der Städtischen Wohnungsbau GmbH, die Aufsichtsratsvorsitzenden der beteiligten Wohnungsbauunternehmen zu einer richtigen und mutigen Entscheidung.

Und er dankte der Stadt Göttingen für die Kooperation sowie den Planungsbüros für ihre Arbeit.

Das Projekt, das vor drei Jahren gestartet wurde und vom Aachener Architekturbüro pbs umgesetzt wird, bietet Raum für ca. 200 Wohnungen auf 27.000 Quadratmetern.

Die komplette Fertigstellung aller Gebäude samt Tiefgaragen ist für den Sommer 2011 vorgesehen, wobei als erstes die Fläche der Städtischen Wohnungsbau GmbH voraussichtlich 2010 zum 50-jährigen Jubiläum vollendet sein wird.

Oberbürgermeister Wolfgang Meyer lobte die Zusammenarbeit „der großen Drei“ des Wohnungsbaus, die ein Drittel des Göttinger Wohnungsmarktes bewirtschaften.

Die Bauträger übernähmen Mitverantwortung und beteiligten sich am Prozess der Stadtentwicklung. Das Projekt erhöhe die Attraktivität des Wohnens in der Stadt und sorge für individuellen Wohnraum.

Heike Klankwarth, Vorstandsvorsitzende der Volksheimstätte eG, bezeichnete das gemeinsame Vorhaben als ein qualitativ hochwertiges Wohnprojekt und verwies auf das insgesamt breite Spektrum an bewirtschaftetem Wohnraum seitens der Genossenschaft.

Von den 67 Wohnungen der Wohnungsgenossenschaft eG sind laut Vorstand Henning Schreiber bereits 63 „verbucht“, wobei die Nachfrage danach sehr viel höher sei als das Angebot.

Auch er sieht einen Grund dafür in der guten Infrastruktur mit fußläufiger Entfernung zur Innenstadt, dem Kiessee, dem Badeparadies Eiswiese und dem Freibad am Brauweg.

Rolf-Georg Köhler unterstrich noch die moderne, innovative und energetische Ausrichtung der Wohnungskonzepte.

Unter den Augen der Vorstände legten die Aufsichtsratsvorsitzenden den Grundstein und Bau-Ingenieur Wolf-Dietrich Neuhaus ließ ein Metallrohr – das drei Ausgaben des Göttinger Tageblatts, drei Geschäftsberichte der beteiligten Unternehmen sowie 3,60 Euro für offengebliebene Rechnungen beinhaltete – einmauern.