Gemeinsam Herausforderungen meistern

© RÜM–Regionales Übergangsmanagement
Text von: redaktion

Getreu diesem Motto lud am 23. Februar 2011 das Team des Regionalen Übergangsmanagements (RÜM) Vertreter aus allen Schulen, der regionalen Wirtschaft sowie sozialen Einrichtungen zu ihrer Auftaktveranstaltung in Osterode am Harz ein.

Im November letzten Jahres nahmen die vier Mitarbeiterinnen ihre Arbeit auf. Eingebettet in die Stabstelle Regionalplanung und Bildung des Landkreises Osterode am Harz kooperiert das RÜM eng mit der Leitstelle Region des Lernens und dem Unternehmerverband MEKOM.

Das RÜM-Team um Projektleiterin Julia Koblitz, mit den beiden Mitarbeiterinnen Jeanette Möhlke und Nicole Folger, knüpft an bereits bestehende Netzwerke im Landkreis an. Bettina Stöber, vom MEKOM Regionalmanagement, unterstützt das Team halbtags im administrativen Bereich.

Eine erste Bestandsanalyse habe ergeben, dass auf dem Bildungsmarkt derzeit verschiedene Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene existieren, berufsorientierende Maßnahmen von kommunalen und privaten Trägern durchgeführt werden sowie Angebote von Kammern, sozialen Einrichtungen und Betrieben in diesem Sektor bestehen, die alle ein gemeinsames Ziel haben: Jugendliche am Übergang von der Schule in das Ausbildungs- und Arbeitsleben zu unterstützen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung habe den Bedarf erkannt und RÜM als Koordinationsstelle geschaffen, um die Vielzahl an Angeboten und Maßnahmen in einer stimmigen Struktur zu vereinen, so Stephanie Brauser-Jung vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.

„Wir verstehen uns als Interessensvertretung für alle am Übergang Schule – Beruf beteiligten Akteure““, so Julia Koblitz. Dabei sei dem RÜM-Team wichtig, sporadische Vernetzungsbemühungen strukturell in der Region zu verankern.

Im Rahmen regelmäßiger Treffen soll der akteursübergreifende Austausch gefördert werden und eine ganzheitliche Abstimmung der Aktivitäten sowie Prozesse erfolgen.

Rainer Beyer, Verstandsvorsitzender des Unternehmerverbandes MEKOM Regionalmanagement e.V., begrüßte die enge Zusammenarbeit mit dem RÜM des Landkreises. Die Kooperation erleichtere nicht nur den Austausch von Informationen zwischen der Wirtschaft und der Bildung, sondern ermögliche nun auch die gemeinsame Arbeit an themenübergreifenden Arbeitskreisen.

Landrat Bernhardt Reuter gab kritisch zu bedenken, dass „so methodisch durchdacht und in sich schlüssig diese Angebote sein mögen, so unsystematisch wirken sie jedoch nebeneinander.“ Eine strukturelle Veränderung der Übergangslandschaft sei daher unumgänglich, so Landrat Reuter, und konstatierte daher mit Nachdruck RÜM zur Chefsache. „Es ist daher Pflicht, dass Entscheidungsträger aus allen Bereichen sich wegweisend dem Management des Übergangssystems annehmen“, so der Landrat.