Geburtstagssymposium für Eckart Rüther

© privat
Text von: redaktion

“sex and drugs and sweet dreams“ - unter diesem Titel steht das Geburtstagssymposium für den ehemaligen Direktor der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie an der UMG am 16. und 17. April 2010 im Hörsaal der Psychiatrischen Kliniken.

Schlaf, Sex, Suizid und Schizophrenie – mit diesen Aspekten des Lebens hat sich Professor Eckart Rüther bisher ebenso intensiv befasst wie mit der Bedeutung von Träumen, Eros und der Poesie.

Der bekannte Traum- und Schlafforscher hat es immer verstanden, sich auch abseits konventioneller Wege in der Psychiatrie und Psychotherapie zu bewegen und zu forschen.

Am 6. April 2010 wurde der ehemalige Direktor der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) siebzig Jahre alt.

Das Programm des Symposiums verspricht einen wissenschaftlich und philosophisch interessanten und inspirierenden Diskurs – über Eros und Sex, Schlaf und Traum sowie zu den Auswirkungen von Literatur und Poesie auf das Handeln von Menschen.

Weitere Themen sind aktuelle Forschungerkenntnisse und moderne Behandlungsmöglichkeiten von psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen.

Das Geburtstagssymposium erfüllt ausdrückliche Wünsche des Jubilars: Die Referenten sind ehemalige Kollegen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie kommen aus Deutschland, der Schweiz, Israel und Rumänien.

Eckart Rüther wurde 1940 in Friedrichshafen geboren. 1978 erlangte er seine Facharztanerkennung als Nervenarzt und 1985 die Habilitation für Psychiatrie. Den Ruf auf die C4-Professur für Psychiatrie in Göttingen erhielt Rüther 1986.

Im Mai 1987 trat er die Professur an und war bis September 2005 Direktor der Abteilung Psychiatrie des Zentrums Psychologische Medizin. Unter seiner Leitung entwickelte sich die ehemalige Abteilung Psychiatrie in Göttingen zu einer der modernsten Einrichtungen ihrer Art in Deutschland.

Besonders verdient gemacht hat sich Professor Rüther darüber hinaus um eine allgemein verständliche Darstellung psychiatrischer Krankheiten.