Gebratene Schaben und flüssiger Stickstoff

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Text von: Redaktion

Am Mittwoch, den 13., und Donnerstag, den 14. Mai, wird auf dem Göttinger Marktplatz eine ungewöhnliche Kost serviert – gebratene Schaben. Die Hochschule für angewandte Kunst und Wissenschaft (HAWK) stellt auf dem Stadtcampus Forschungsthemen vor.

Eine trigonometrisch wachsende Weltbevölkerung und der steigende Energiebedarf führen zu verschärfter Konkurrenz bei der Flächennutzung durch die Landwirtschaft.

Es stellt sich die Frage danach, was die Landwirtschaft produzieren soll: Nahrung, Energie oder Rohstoffe?

Ein Lösungsweg besteht in der hochwertigen und trotzdem preisgünstigen Proteinversorgung, die beim Stadtcampus der Göttinger HAWK von deren Fakultät Ressourcenmanagement gezeigt wird.

Dabei sind die gereichten Schaben nur ein Teil des zweitägigen Programms, das um 11 Uhr beginnt und jede Stunde mit einem neuen Thema aufwartet.

So gießt etwa die Fakultät Naturwissenschaften und Technik flüssigen Stickstoff über den Marktplatz, während HAWK-Vizepräsident Wolfgang Müller so genannte Supraleiter vorführt.

Die Aktion, an der auch die HAWK-Fakultäten Hildesheim und Holzminden beteiligt sind, soll die Bedeutsamkeit der Hochschule und deren Absolventen für die Region ins Bewusstsein zu bringen.

Dazu HAWK-Präsident Martin Thren: „Wir ‚produzieren’ Ingenieure für die Region. In der Regel verbleiben 50 Prozent unserer Absolventinnen und Absolventen in wichtigen Positionen in Unternehmen der Region und tragen damit zur Exzellenz des Wirtschaftsraumes Südniedersachsen bei.“