Geborgenheit auf dem letzten Lebensweg

© AWO Gesundheitsdienste gGmbH
Text von: redaktion

Es war die Übergabe des symbolischen Schlüssels, der die Eröffnung des Hospiz Hann. Münden am 25. Januar verdeutlichte.

Viele engagierte Menschen haben mitgewirkt, um einen Ort zu schaffen, der schwerkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase Geborgenheit geben soll.

Für die Arbeiterwohlfahrt Gesundheitsdienste gGmbH als Träger überreichte Aufsichtsratsvorsitzender Axel Plaue zusammen mit Geschäftsführer Volker Behncke den Schlüssel an Geschäftsführer Andreas Przykopanski und Hospizleiter Ulf Bodenhagen von der
AWO Gesundheitsdienste Betreuung gGmbH.

Danach konnten die zahlreichen Gäste der Eröffnungsveranstaltung das neue Hospiz im Park des Gesundheitszentrum am Vogelsang
erstmalig von innen betrachten. Eine Million Euro hat die AWO GSD investiert, zahlreiche Firmen waren am Bau beteiligt. „Dieses Hospiz ist ein Haus für alle“, sagte Axel Plaue.

Auf der Basis der Pläne des Architekturbüros Sittig und Voges aus Bovenden wurde der Rundbau unterhalb des Nephrologischen Zentrum Niedersachsen angelegt und bietet dort Platz für acht Hospizgäste. Für sie wurde eine behagliche Umgebung geschaffen. Besonders ist der Raum der Stille durch seine Lichtkuppel und die Gestaltung mit den Elementen Wasser, Erde, Luft und Feuer.

Die hohe Zahl der Teilnehmer der feierlichen Eröffnung des Hospizes in Hann. Münden zeigte die große Unterstützung und Verbundenheit der Menschen mit der neuen Einrichtung, deren Bauherr und Betreiber die Gesundheitsdienste Betreuung gGmbH ist. So konnte Axel Plaue zu den Gästen auch viele Grußwortüberbringer willkommen heißen.

„Einrichtungen wie das Hospiz sind Leuchttürme der Menschlichkeit“, sagte Landrat Reuter und auch Bürgermeister Burhenne verwies auf die große Bedeutung der Hospizarbeit.

Hospizleiter Ulf Bodenhagen dankte allen für ihre tatkräftige und finanzielle Hilfe. „Wir möchten unheilbar erkrankten Menschen und deren Angehörigen Entlastung, Unterstützung und Begleitung geben. Für uns ist das eine Herzensangelegenheit.“

Ein multidisziplinäres Team aus Pflegenden, Ehrenamtlichen, Ärzten, Physiotherapeuten und Seelsorgenden bietet eine umfassende Versorgung. Dabei ist das Ehrenamt eine wichtige Säule. Auch sind Spenden dauerhaft wichtig, denn zehn Prozent der Tageskosten muss die Einrichtung aus eigenen Mitteln aufbringen, den anderen Teil tragen die Kranken- und Pflegekassen.

Mit der Hospizeröffnung wurde eine wichtige Versorgungslücke in der Region geschlossen. Der Betrieb beginnt am 1. Februar. Weitere Infos, Kontakt, Spenden: www.hospiz-hannmuenden.de