Gebietsanpassung des Göttinger Arbeitsagenturbezirkes

Text von: redaktion

Bundesweit sollen die Agenturbezirke an die Landkreisgrenzen und die Gebiete kreisfreier Städte angepasst werden. Für den Göttinger Agenturbezirk bedeutet dies, dass er künftig komplett die Landkreise Göttingen, Northeim und Osterode am Harz umfassen würde.

In einer Sondersitzung beschäftigte sich der Verwaltungsausschuss der Agentur für Arbeit Göttingen mit den Vorschlägen zu Veränderungen der Organisationsstruktur in der Bundesagentur für Arbeit.

Bisher werden die zum Landkreis Northeim gehörenden Gemeinden Kreiensen und Bad Gandersheim von der Agentur für Arbeit Hildesheim bzw. der Agentur für Arbeit Goslar betreut. Auch die zum Landkreis Osterode am Harz gehörenden Gemeinden Zorge, Wieda und Walkenried fallen derzeit in die Zuständigkeit der Goslarer Arbeitsverwaltung.

Künftig soll der Göttinger Agenturbezirk komplett die Landkreise Göttingen, Northeim und Osterode am Harz umfassen. Der Verwaltungsausschuss begrüßte die vorgesehene Anpassung des Agenturbezirks an die politischen Grenzen der Landkreise.

Clemens Freiherr von Wendt, Vorsitzender des Verwaltungsausschusses, äußerte sich zu dem einstimmig verabschiedeten Beschluss: „Durch die Anpassung bildet der Agenturbezirk Göttingen dann weitestgehend die Arbeitsmarktregion Südniedersachsen ab, die einen eigenständigen, regionalen und prosperierenden Wirtschaftsraum darstellt. Damit folgt die Bundesagentur den schon lange bestehenden Vorschlägen unseres Verwaltungsausschusses.“

Gleichzeitig brachten die Mitglieder des Verwaltungsausschusses ihre Erwartung zum Ausdruck, dass der Agenturstandort Göttingen bei der geplanten agenturübergreifenden Konzentration sachbearbeitender Tätigkeiten angemessen berücksichtigt werde.