Für die Zukunft gut aufgestellt

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Text von: redaktion

Die 3. Programmphase des Bundesprogramms “Perspektive 50plus“ in den Landkreisen Göttingen, Hildesheim, Holzminden, Northeim, Osterode am Harz und Peine ist gestartet.

Ziel des Paktes ist es, möglichst viele Ältere in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren bzw. die individuellen Integrationschancen durch geeignete Aktivierungsmaßnahmen zu erhöhen.

Der „Beschäftigungspakt 50plus – Erfahrung zählt!“, in dem die Jobcenter der Landkreise Göttingen, Hildesheim, Holzminden, Northeim, Osterode am Harz und Peine zusammenarbeiten, kann auf fünf Jahre erfolgreiche Vermittlungsarbeit für die Zielgruppe der älteren Arbeitsuchenden zurückblicken.

Er gewann nach der „Pilotphase“ (2005 bis 2007) im Landkreis Göttingen in der 2. Programmphase ab 2008 an Dynamik. Allein im Zeitraum 2008 bis 2010 konnten 1.741 ältere Arbeitsuchende wieder in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden:

3.436 Ältere wurden aktiv durch zusätzliche Fallmanager und Fallmanagerinnen betreut, nahmen an Weiterbildungen und Qualifizierungen, an Praktika und Sprachkursen, an Bewerbungstrainings und Existenzgründungsberatungen teil und wurden so auf eine Rückkehr in den Arbeitsmarkt vorbereitet.

Ein im Vergleich zur allgemeinen Arbeitsvermittlung günstigerer Personalschlüssel sorgt dabei für einen persönlichen und intensiven Kontakt zwischen den Arbeitsuchenden und ihren Ansprechpartnern.

Ermöglicht wird dies durch die finanzielle Förderung im Rahmen des Bundesprogramms „Perspektive 50plus“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Mit Beginn des Jahres 2011 geht das Bundesprogramm in seine bis zum Jahr 2015 andauernde dritte Programmphase.

Die Geschäftsführungen der sechs Jobcenter trafen sich am 18. Februar 2011 im Landkreis Göttingen, um die mit der künftigen Programmteilnahme verbundenen Aktivierungs- und Integrationsziele abzustimmen und vorzustellen sowie Heyo Eckel als neuen „Botschafter 50plus“ zu begrüßen.

Eckel, Mediziner und Ehrenpräsident der Ärztekammer Niedersachsen, erhielt seine Ernennungsurkunde aus den Händen von Daniel Heuermann, Regionalberater der vom BMAS mit der Abwicklung des Bundesprogramms beauftragten Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung (GSUB).

Er hat sich vorgenommen, die Gesellschaft, die Unternehmen und insbesondere die Akteure im Gesundheitswesen für die Belange der älteren Arbeitsuchenden sensibilisieren.

Eine überregionale Tagung zur stärkeren Verankerung der Gesundheitsförderung älterer Arbeitsuchender im Beratungsprozess ist geplant, zu der die wichtigen mit der Gesundheitsförderung befassten Institutionen eingeladen werden sollen. Ebenfalls begonnen werden soll mit einer Reihe regelmäßiger Fortbildungen der Vermittlungsfachkräfte zur Stärkung der Beratungskompetenz in Gesundheitsfragen.