Freiraum für Neues Denken

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Text von: redaktion

Mit dieser Kernaussage machen die Einrichtungen des Goettingen Research Campus erstmals gemeinsam bundesweit auf den Wissenschaftsstandort Göttingen aufmerksam.

Zum Goettingen Research Campus (GRC) gehören neben der Universität die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, fünf Max-Planck-Institute, das Deutsche Primatenzentrum, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und das Laser-Laboratorium Göttingen.

Mit aufmerksamkeitsstarken Motiven werden die Anzeigen der Imagekampagne in überregionalen Zeitungen, Zeitschriften und im Internet erscheinen, in denen der Slogan „Freiraum für Neues Denken“ mit verschiedenen Motiven kombiniert wird.

Begleitend dazu ist ab sofort eine Microsite geschaltet, die in Texten, Bildern und Videos über die gemeinsamen Angebote der wissenschaftlichen Einrichtungen in Forschung und Lehre informiert.

So berichten in den abrufbaren Videos Wissenschaftler und Studierende sehr persönlich über die Vorteile des Standortes Göttingen für ihre Arbeit, über Freiräume und Kooperationsmöglichkeiten.

Anstoß dieser Kampagne war die große Differenz zwischen äußerer Wahrnehmung und dem eigenen modernen Selbstbild.

„Der Begriff ‚Tradition‘ wird von Außenstehenden oft mit ‚altbacken‘ gleich gesetzt und wir möchten dieses Bild von Göttingen positiv beeinflussen. Die Aussage ‚Freiraum für neues Denken‘ beschreibt, wozu uns unsere Tradition verpflichtet, wohin uns Innovationen bringen sollen und wofür wir Autonomie benötigen. Sie formuliert einen hohen Anspruch, an dem wir das Ergebnis unseres Planens und Handelns in Zukunft messen lassen wollen“, so Universitätspräsident Kurt von Figura.

„Spitzenforschung und forschungsbasierte Dienstleistungen brauchen ein aktives und lebendiges Umfeld. Wir sind stolz, an einem der erfolgreichsten Wissenschaftsstandorte Deutschlands eng in eine solche Gemeinschaft eingebunden zu sein“, sagt der Geschäftsführer des Deutschen Primatenzentrums, Stefan Treue.

Und auch für die Göttinger Max-Planck-Institute ist die enge Einbindung in die Forschungslandschaft des Goettingen Research Campus von großer Bedeutung: „Wir finden hier eine exzellent funktionierende wissenschaftliche Infrastruktur vor, die wir intensiv für Kooperationen nutzen“, so Nils Brose, Direktor am Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin.

Die Beteiligten des GRC betonen, dass es sich nicht um eine Aufmerksamkeitskampagne ausschließlich der Universität handelt, sondern damit für den Wissenschaftsstandort Göttingen generell geworben wird.

„Wir möchten damit intelligente und kreative Köpfe nach Göttingen holen – Wissenschaftler ebenso wie Studierende“, betont Treue.

Das Konzept der Kampagne hat eine der kreativsten und erfolgreichsten deutschen Werbeagenturen, Doyle Dane Bernbach (DDB), entwickelt, unter der Leitung ihres Geschäftsführers Tonio Kröger, Absolvent der Universität Göttingen.

Die Motive der Anzeigen sollen auf ungewöhnliche Weise die Aufmerksamkeit auf den Wissenschaftsstandort Göttingen lenken: Zwei scheinbar nicht zusammenhängende Gegenstände regen dazu an, über mögliche Verbindungen nachzudenken – Göttingen als Ort der Wissenschaft, an dem Querdenken ausdrücklich erwünscht ist.

„Wir wollen Diskussionen anstoßen und Menschen dazu anregen, ihren individuellen Freiraum zu nutzen, die eigene Kreativität und gedankliche Unabhängigkeit. Deshalb thematisieren wir auch nicht die Universität selbst, sondern das, was Göttinger Studierende und Wissenschaftler mit ihrem Know-how in der Welt verändern können“, erläutert Kröger.