Frauenförderung als Unternehmensstrategie

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Text von: redaktion

18 weibliche Nachwuchsführungskräfte aus der Region haben im Oktober auf der Auftaktveranstaltung zum zweiten Durchgang von 'Frauen in Führung 2.0' ihre Mentorinnen und Mentoren kennengelernt. Sie starten jetzt mit dem Mentoring.

Unternehmen aus Industrie, Handel, Handwerk, Dienstleistung, Sozial- und Gesundheitswesen aus der Region Südniedersachsen beteiligen sich an dem bewährten Programm.

So nutzen beispielsweise Scivis GmbH, Constantia Haendler & Natermann GmbH, Mahr GmbH, ASC Göttingen e.V., Evotec AG, Manpower GmbH, Zimmerei Diedrich GmbH und das Evangelische Krankenhaus Weende die Chance, ihre weiblichen Nachwuchsführungskräfte zu stärken.

Die MentorInnen und Mentoren kommen u. a. von Robert Bosch GmbH, Manpower GmbH, Polizeiinspektion Göttingen, dikon GmbH, Volksheimstätte GmbH, Göttinger Werkstätten gGmbH, ContiTech GmbH, Concepta Steuerberatung, Mahr GmbH, RefraTechnik Cement GmbH und dem Flecken Bovenden.

Die erfahrenen Führungspersönlichkeiten werden ihre Mentees in den nächsten 15 Monaten in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung unterstützen.

„Beim ‚Mentoring-Tandem‘ sitzt die Mentee vorn und bestimmt die Richtung“ so Gábor Rossmann von mänz + rossmann organisationsentwicklung. „Der Mentor hört zu, hinterfragt, berät, stellt seine Erfahrungen zur Verfügung und hilft.“

Die Teilnehmerinnen werden außerdem in zehn zweitägigen Seminaren und Workshops auf eine erfolgreiche Führungstätigkeit vorbereitet und schließen mit dem Zertifikat ‚Führungskraft‘ (IHK) ab.

Diese Kombination von Qualifizierung und praxisbezogener persönlicher Unterstützung erhöht die Karrierechancen von Frauen nachweislich und fördert die weitere berufliche Entwicklung nachhaltig.

Das innovative Programm bietet darüber hinaus regionalen Unternehmen professionelle Unterstützung an, um ihre Personalpolitik zu optimieren und die Potenziale ihrer Mitarbeiterinnen noch besser zu nutzen.