Frauen, die forschen

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Text von: redaktion

Mit außergewöhnlichen Bildern macht die Fotografin Bettina Flitner 25 Spitzenforscherinnen und ihre Arbeit sichtbar. Zu sehen ist die Fotoausstellung in der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) vom 8. Oktober bis zum 14. November 2010.

Sie hat Wissenschaftlerinnen aus den Bereichen Naturwissenschaften und Mathematik porträtiert und deren Forschung in Bilder übersetzt:

Mit Julia Fischer vom Deutschen Primatenzentrum Göttingen ging sie in die Savanne, mit Mary Osborn vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie ans Mikroskop und mit Annette Zippelius vom Institut für theoretische Physik der Universität Göttingen begleitete sie ein historisches Experiment.

Mit der Fotoausstellung und dem Begleitprogramm sollen die Leistungen von Wissenschaftlerinnen hervorgehoben werden, um so Nachwuchswissenschaftlerinnen zu einer Wissenschaftskarriere zu ermutigen und zur Nachwuchsförderung unter Gleichstellungsaspekten beizutragen.

Zur Eröffnung der Ausstellung „Frauen, die forschen“ am 8. Oktober um 16.15 Uhr im großen Seminarraum der SUB sprechen unter anderem Kurt von Figura, Präsident der Universität Göttingen, Josef Lange, Staatssekretär des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, und Julia Fischer vom Deutschen Primatenzentrum sowie die Fotografin Bettina Flitner.

Ergänzt wird die Fotoausstellung durch ein vielfältiges Begleitprogramm, das von verschiedenen Fakultäten und Einrichtungen des Göttingen Research Campus gestaltet wird.

Anna Frebel von der amerikanischen Harvard University spricht über das Thema „Die ältesten Sterne im Universum und die chemische Entwicklung unserer Galaxie“.

Studentinnen und Doktorandinnen der Fakultät für Mathematik und Informatik können sich bei der „Auftaktveranstaltung m² − Mathematik trifft Mentoring“ informieren, außerdem werden zwei Veranstaltungen zum Thema Forschungsförderung mit Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch angeboten.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Angebote und Vorträge. Zum Abschluss am 12. November veranstaltet das Gleichstellungsbüro der Universität Göttingen in der SUB eine Podiumsdiskussion mit Professorinnen zum Thema „Zukunftsperspektiven für Wissenschaftlerinnen“. Im Anschluss erhalten die diesjährigen Stipendiatinnen des Dorothea Schlözer-Programms ihre Stipendienurkunden.

Die Ausstellung „Frauen, die forschen“ ist vom 8. Oktober bis 14. November 2010 in der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) am Platz der Göttingen Sieben 1 zu sehen.

Vom 8. bis 17. Oktober ist die Präsentation montags bis freitags von 9 bis 24 Uhr sowie sonnabends und sonntags in der Zeit von 9 bis 22 Uhr zu sehen, anschließend jeweils montags bis freitags von 7 bis 1 Uhr und am Wochenende von 9 bis 22 Uhr.