Frauen auf dem Weg nach oben

© Agentur für Arbeit Göttingen
Text von: redaktion

Der Zweite Göttinger FrauenInfoTag, der am Donnerstag, 05. November 2009, in der Agentur für Arbeit Göttingen stattfand, fand sehr großen Anklang. Das Netzwerk für Frauen präsentierte sich in großer Vielfalt.

Über 500 Frauen und auch ein paar Männer fanden den Weg zum Zweiten Göttinger FrauenInfoTag, den die Agentur für Arbeit Göttingen in Kooperation mit der Koordinierungsstelle „Frauenförderung in der privaten Wirtschaft“ unter dem Motto „Wissen, wo’s lang geht“ veranstaltete.

Den arbeitsmarktpolitischen Rahmen steckte Klaus-D. Gläser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Göttingen, in seiner Begrüßungsrede ab:

Im Oktober lag im Agenturbezirk Göttingen die Arbeitslosenquote bei 8,5 Prozent knapp 48 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten seien Frauen.

Bei den Teilzeitarbeitsverhältnissen allerdings liege der Anteil der Frauen mit rund 84 Prozent überproportional hoch.

„Um dem drohenden Fachkräftemangel durch demographischen Wandel und fortschreitende Technisierung vorzubeugen, muss in den kommenden Jahren der Arbeitsmarkt für Frauen weiter erschlossen werden. Frauen bieten ein hohes Potenzial, das dem Arbeitsmarkt nicht verloren gehen darf“, forderte Gläser.

Zufrieden über die Resonanz der Veranstaltung zeigte sich Helga Thierolf, als Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt die Organisatorin des FrauenInfoTages. Der Erfolg der Veranstaltung zeige, dass es verstärkten Beratungs- und Informationsbedarf bei Frauen gebe, da diese nach wie vor mit rollenspezifischen Nachteilen am Arbeitsmarkt konfrontiert seien.

„Wir freuen uns, dass auch die Vorträge zu ganz unterschiedlichen Themen, wie beispielsweise Existenzgründung, Selbstmarketing oder Auswahlverfahren, so regen Zuspruch gefunden haben“, sagte Mitorganisatorin Ina Langanke von der städtischen Koordinierungsstelle „Frauenförderung in der privaten Wirtschaft“.

An allen 23 Ständen herrschte reger Betrieb, je nach persönlicher Situation der Frauen wurden Informationen angefordert, Bewerbungsunterlagen durchgearbeitet oder Beratung nachgefragt.

Und auch die vom Arbeitskreis „Frauen und Erwerbstätigkeit“ aufgestellte Leiter, die den „Weg nach oben“ symbolisierte, wurde im Laufe des Vormittags von den Besucherinnen eifrig vervollständigt.