Forststraßen im Harz werden saniert

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Text von: redaktion

Das Niedersächsische Forstamt Lauterberg trennt sich von alten Teerstraßen im Wald. Die 40 bis 50 Jahre alten Teerdecken der Forststraßen werden zurückgebaut und neu errichtet.

Ziel ist es, alte Forstwege naturverträglich zurückzubauen und Schadstoffe in deren Schwarzdecken umweltgerecht zu entsorgen.

Rund fünf Kilometer sanierungsbedürftiger Waldwege im Südharz zwischen Bad Lauterberg und Braunlage wollen die Niedersächsischen Landesforsten in den kommenden Wochen erneuern. „Die wassergebundenen Wege sind ökologisch zuträglicher und in der Unterhaltung günstiger“, begründet Carsten Mönkemeyer die Entscheidung für den Schotterbelag. Der Wegebauspezialist aus dem Forstamt Seesen berät seine Landesförster vor Ort bei der Wahl für die geeignete Sanierung. „In einigen wenigen Fällen entscheiden wir uns auch für die Erneuerung der Asphaltdecke und gegen den Schotterweg“, so Mönkemeyer.

Laut Mönkemeyer müssen Waldbesucher bis Ende Juni mit Einschränkungen während der Forstwegearbeiten rechnen. Als erstes Projekt für 2015 werde jetzt die Wiesenbeeker Teichstraße fertig gestellt. Ein 800 Meter langes Teilstück soll ab dieser Woche saniert werden. Auch rund um Zorge und Wieda sowie bei Braunlage sind Waldwege betroffen. Insgesamt zehn Jahre lang werden die Landesforsten mit der Sanierung alter Teerstraßen im gesamten Landeswald beschäftigt sein.